Modell für ein Trainingslager

Trainingslager von Fußballern sind legendär. Jedes Team verfolgt einen anderen Ansatz, und oft geht der Plan nicht auf, wie einige Beispiele zeigen.

So versuchte es Thorsten Fink 2012 als HSV-Trainer mit dem asketischen Pfad. Er schickte sein Team durch schwedische Wälder. Kein Proviant, kein Strom, kein Handy. Klappte nicht, Fink ist lange weg.

Die Nationalmannschaft war 1982 vor der WM auf einem komplett anderen Weg. Ihr Trainingslager im Schwarzwald hieß nicht mehr Schluchsee, sondern Schlucksee. Aber Alkohol ist auch keine Lösung, es wurde eine schreckliche WM.

Der 1. FC Köln schaute 1965 nicht ganz genau hin. Im Probetraining überzeugte Srdan Cebinac den Klub dermaßen, dass er einen Vertrag erhielt. Im Trainingslager lief es dann schon nicht mehr so gut, und der Jugoslawe machte später nur drei Spiele für Köln. Man munkelt, dass sein Zwillingsbruder Zvezdan das Probetraining absolviert hatte...

Nun versucht es der MSV mit der Flucht vor 400 russischen Models. Auch ein Modell für ein Trainingslager. Nur wichtig für die Duisburger, sich dann in der Rückrunde nicht von Klubs wie Großaspach in die Flucht schlagen zu lassen.