Miriam Gössner kämpft um ihr WM-Ticket

Oslo..  Aufgeben ist für Biathletin Miriam Gössner keine Option. Selbst wenn ihre Chancen auf das WM-Ticket fast aussichtslos erscheinen. „Noch ist die Zuversicht da. Es sind zwei Rennen und der Zug ist nicht abgefahren“, sagte die 24-Jährige vor dem Start bei ihrem „Heim-Weltcup“ in Oslo. Die Garmischerin, deren Mutter Norwegerin ist, muss am Holmenkollen aber über sich hinauswachsen, wenn sie die interne Norm für die Weltmeisterschaft vom 5. bis 15. März in Kontiolahti noch schaffen will.

Schaut man sich die bisherigen Ergebnisse Gössners an, käme eine Qualifikation einem kleinen Wunder gleich. Im Gesamtweltcup liegt die Bayerin auf Rang 62 (25 Punkte). Ihre mit Abstand beste Platzierung war Rang 24 im Sprint von Antholz. Für die WM-Norm muss sie entweder einmal unter die besten acht oder zweimal unter die Top 15 laufen. Angesichts ihrer Schwäche am Schießstand sind ihre Chancen am Donnerstag im schweren Klassiker über 15 Kilometer (10.30 Uhr/ARD und Eurosport) gering, denn für jeden Fehler gibt es eine Strafminute. Am Samstag steht der Sprint an.