Minimaler Aufwand, großer Ertrag

Paris/London..  Mehr kann man aus ganz, ganz wenig kaum machen. Nur ein Sieg hätte den Minimalisten-Auftritt von José Mourinhos FC Chelsea am Dienstagabend bei Paris St. Germain noch getoppt. Unter „Versuche aufs Tor“ wies die Fußball-Statistik der Uefa zum Hinspiel im Achtelfinale der Champions League nach 90 Minuten ein 6:1 aus – für Paris. In der Rubrik „Schüsse vorbei“ fiel der Vergleich 5:0 aus – für Paris.

Nur das Ergebnis spiegelte das nicht wider: Der Spitzenreiter der englischen Premier League trotzte dem französischen Meister ein 1:1 ab. Und führte zunächst sogar durch einen Kopfballtreffer von Branislav Ivanovic (36. Minute). Es war eben jener eine Versuch, der auf das Tor von Paris-Keeper Salvatore Sirigu ging. Auf der Gegenseite bekam Thibaut Courtois mehr zu tun, vor allem Edinson Cavani prüfte den belgischen Nationalkeeper immer wieder und stellte damit auch Stürmerstar Zlatan Ibrahimovic in den Schatten.

Passieren ließ Courtois den Ball aber nur einmal – und es war Cavani, der mit einem Kopfball sein sechstes Champions-League-Tor in dieser Saison erzielte. „Es war nicht leicht, aber wir haben das Beste draus gemacht“, fasste Courtois den Chelsea-Auftritt zusammen. Im Rückspiel am 11. März an der Stamford Bridge müsse man aber mehr zeigen.