Markus Weinzierl erteilt Schalke eine Absage

Gelsenkirchen..  Alles zurück auf Anfang. Die Trainersuche des FC Schalke 04 erweist sich zunehmend als schwierig. Am Mittwoch mussten die Königsblauen die Absage von Markus Weinzierl (Bild) hinnehmen, den Schalkes Manager Horst Heldt zu gerne nach Gelsenkirchen gelotst hätte. Jetzt gilt als einziger Top-Kandidat wieder der Wunschtrainer von Schalkes Aufsichtsrats-Chef Clemens Tönnies: Der frühere blau-weiße Vorzeigeprofi und heutige belgische Nationaltrainer Marc Wilmots will sich aber nicht vor dem EM-Qualifikationsspiel am Freitagabend in Wales äußern.

Für die Schalker drängt nun die Zeit. Nach der Absage von Weinzierl dürfte sich die Verhandlungsposition von Wilmots verbessert haben. Inzwischen ist durchgesickert, dass er deutliche Forderungen gestellt haben soll. Die Bild-Zeitung hat vorgerechnet, dass es neben der Ablösezahlung in Höhe von zwei Millionen Euro um eine Jahresgage von vier Millionen Euro gehe, ein Dreijahresvertrag würde Schalke also 14 Millionen Euro kosten. Zudem wolle Wilmots unbedingt sein belgisches Trainerteam mitbringen.

Möglicherweise haben diese Vorstellungen des Belgiers Schalke dazu bewogen, die Bemühungen um Markus Weinzierl zu intensivieren.

In Augsburg atmen nun alle auf. Beim FCA waren sie nämlich reichlich irritiert von der kolportierten Nachricht, dass Weinzierl den Schalkern bereits seine Bereitschaft für einen Wechsel signalisiert habe.

Am 28. Juni bittet Schalke die Profis zum Trainingsstart. Wäre nicht schlecht, wenn dann auch ein Trainer auf dem Rasen stünde.