Manager: Spieltag weiter splitten

..  Der milliardenschwere Fernsehvertrag für die Premier League hat in der Fußball-Bundesliga die Diskussion über weitere Einnahmen aus der TV-Vermarktung neu entfacht. „Es ist bemerkenswert, dass der Letzte in England mehr bekommt als der Erste in Deutschland. Man muss darüber nachdenken, wie man die große Lücke schließen kann“, sagte Schalkes Sportvorstand Horst Heldt, der wie viele seiner Kollegen um die Konkurrenzfähigkeit fürchtet und sagte, man müsse „bereit sein, etwas zu ändern“.

In England kassieren die Klubs auch dank verschiedener Anfangszeiten von 2016 an 6,9 Milliarden Euro für drei Jahre. In Deutschland läuft der TV-Vertrag 2017 aus. Dieser Vierjahreskontrakt ist mit 2,51 Milliarden Euro dotiert. Für Klaus Al­lofs, Wolfsburgs Manager, wäre die weitere Aufsplitterung der Liga-Spieltage hinnehmbar: „Es darf kein Tabuthema geben.“ Ähnlich sieht es Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl: „Unter Umständen müssen wir mit Traditionen brechen.“ Die neun Spiele werden bis jetzt von Freitag bis Sonntag zu fünf verschiedenen Zeiten angepfiffen.