Man darf an Lahms Kompetenz zweifeln
25.08.2011 | 21:17 Uhr 2011-08-25T21:17:46+0200
Essen. An der Kompetenz von Philipp Lahm auf dem Gebiet Zivilcourage darf schon vor der Veröffentlichung seines Buchs gezweifelt werden. Lahm hat sich nämlich bei Rudi Völler und Jürgen Klinsmann und pauschal auch bei „anderen Personen“ entschuldigt.
Der Kunstmann-Verlag behauptet, dass Philipp Lahm in seinem Buch „entscheidende Fragen“ beantworte. Und zwar unter anderem diese: „Was heißt es, im richtigen Moment Zivilcourage zu zeigen?“ An der Kompetenz des Kapitäns der Bayern und der Nationalelf auf diesem Gebiet darf allerdings schon vor der Veröffentlichung gezweifelt werden. Lahm hat sich nämlich bei Rudi Völler und Jürgen Klinsmann und pauschal auch bei „anderen Personen“ entschuldigt.
Damit wäre „Der feine Unterschied“ einfach nur: Ein Buch, in dem der Autor alles, was der Leser interessant finden könnte, gar nicht so gemeint hat. Also: Ramsch. Wer sich dennoch zum Kauf entschließt, muss den Mangel an Zivilcourage schon ein wenig hintersinnig interpretieren. Er muss davon ausgehen, dass Lahm sich gezwungen sah, eine Entschuldigung zu formulieren, um die Karriere zu schützen. Davon, dass er hinter dem steht, was er geschrieben hat, dass er aber mit einer Lüge dem Verlust des Rangabzeichens entgegen wirken wollte.
Vielleicht sollte Bundestrainer Joachim Löw mal einen Blick auf die Verkaufszahlen werfen. Er bekäme einen guten Eindruck von der öffentlichen Meinung über den Fall Lahm.

11:56
der herr lamers wird von diesem buch auch nicht mehr kennen als den einband. oder vielleich den screenshot von amazon.
aber heutztage reicht dies im journalismus ja vollkommen aus, um mit kompetenz zu glänzen.
10:43
... die ganze Welt wird sich wundern wenn er sich in Stockholm den Nobelpreis für Literatur abholt ...
19:32
Unsere lieben Fußballer dürfen genauso ein Buch schreiben, wie jeder User hier. Und was drin steht, entscheidet er bitte selber. Falls er arbeitsrechtlich übertreibt, feuern. Mobben, na, da sind deutsche Mitbürger doch ganz gut drin. Der Lahm wird schon auf die Glocke kriegen. Da bin ich mir für den Anfang sicher. Hat das Buch schon einer gelesen? Nee, oder? Aber munter herumlabern.
15:00
Lahm hält sich, wie einige andere auch, für einen intellektuellen Fußballer. Sicher, es besteht da ein Unterschied zwischen Lahm und z.B. Kevin Grosskreutz, aber Lahm überschätzt sich. Seiner Meinung nach ist er ein weltbedeutender Philosoph und Weiser, eigentlich kein Fußballspieler (da schwitzt man und wird schmutzig - nix für Herrn Lahm). Der Titel des Buches und das selbstherrliche Ich-weiß-alles-besser-Gehabe blamieren ihn. Ein einfacher Mensch wie Uwe Seeler dürfte jeden Mist von sich geben - es wäre authentisch und sympathisch - aber ein feiner Herr wie Lahm (sich sieht) blamiert sich nun einfach nur. Intellektuell genug, um ein satirisch-feines, selbst- und fremdkritisches Büchlein zur Erheiterung der Fußballnation kann er eben nicht schreiben. Er kann vom Niveau her BILD-Zeitung, aber mit einigen gewählteren Formulierungen. Das ist aber nur das Gewand des Textes, inhaltlich outet sich Lahm dann doch als Fußballer. Phillip, Du bist Fußballer, kein Uni-Professor (und das wirst Du auch nie sein)! Also verhalte Dich dementsprechend!
14:55
Was sollen sie denn sonst machen? Wenn jeder Spieler, der mal was Dummes gemacht hat (in der Öffentlichkeit) suspendiert würde, hätten wir keinen Mann mehr auf dem Platz!
14:37
Der Kommentar passt schon von Herrn Lamers .
Dieses Buch darf man wohl in der Fußballsprache als klassisches Eigentor bewerten . Bei Eigentoren erhält man in der Regel allerdings vom Umfeld aufmunternde Worte und hier liegt diesmal der große Unterschied .
Die Herren Löw und Bierhoff bestellen ihn zur Aussprache : Wie soll das denn ablaufen ?? Philipp das darfst Du nicht - oder wie ? Lachhaft diese DFB-Resonanz , was aber auch nicht anders zu erwarten war .
11:09
Jeder wird sich in seinem Umfeld künftig fragen, was man ihm noch erzählen kann. Es ist fraglich, ob sich jemand ihm ggü. nochmals offen ausspricht? Das könnte der Anfang vom Ende sein für Lahm, denn ohne Kommunikation funktioniert nichts im FussbalL!