Malanda war bei Unfall nicht angeschnallt

Bielefeld..  Nach dem Tod des am Samstag verunglückten Wolfsburger Fußballprofis Junior Malanda werden immer mehr Details zum Unfalldrama auf der A 2 bekannt. Der belgische Mittelfeldspieler war vor dem Unfall nach Angaben der Bielefelder Polizei vom Montag auf dem Rücksitz nicht angeschnallt. Zudem war der Fahrer des Geländewagens bei Starkregen auf dem Autobahn-Abschnitt nahe Porta Westfalica am Samstagnachmittag zu schnell unterwegs. Die Polizei ermittelt daher wegen fahrlässiger Tötung gegen ihn. Malanda wurde aus dem Auto geschleudert, weil er seinen Gurt nicht angelegt hatte. Der 20-Jährige starb noch am Unfallort.

Psychologe ist bei Wolfsburgern

Spekulationen in Belgiens Medien, der Fahrer des Wagens habe möglicherweise keinen Führerschein, widersprach die Polizei. „Der Fahrer ist im Besitz einer Fahrerlaubnis. Die Ermittlungen dauern an“, teilte die Polizei mit. Fahrer und Beifahrer verletzten sich bei dem Unglück schwer. Beide konnten das Krankenhaus aber bereits wieder verlassen.

Unterdessen ist der VfL Wolfsburg am Montagmorgen im Winter-Trainingslager in Kapstadt angekommen. Die Niedersachsen hatten ihre Reise nach Südafrika wegen der Ereignisse um einen Tag verschoben und waren erst am Sonntagabend abgeflogen. Das Team wird in Kapstadt psychologisch betreut.