Zehnter Sieg ist hart erkämpft
12.02.2012 | 20:24 Uhr 2012-02-12T20:24:00+0100
Witten. Kurtulus Colak atmete tief durch, als diese 40 Minuten überstanden waren. Die Baskets Boele-Kabel II waren der erwartet schwere Gegner gewesen - und die TG Witten hatte sich dementsprechen schwer getan. Umso schöner also, dass der Wittener Landesliga-Spitzenreiter am Ende noch einmal großen Einsatz bewies und mit dem 73:64 (25:31)-Sieg belohnt wurde.
TG Witten -
Bask. Boele-Kabel II73:64
TGW: Scheikh Al Kaar, Kröger (8), Hauschild (1), Lichtner (6), Hilburger (3), Uchegbu (14), Badziong (17), Tilse (2), Sklareck (16), Wessler (6).
Zuschauer: 40.
Kurtulus Colak atmete tief durch, als diese 40 Minuten überstanden waren. Die Baskets Boele-Kabel II waren der erwartet schwere Gegner gewesen - und die TG Witten hatte sich dementsprechen schwer getan. Umso schöner also, dass der Wittener Landesliga-Spitzenreiter am Ende noch einmal großen Einsatz bewies und mit dem 73:64 (25:31)-Sieg belohnt wurde.
„Wir wussten ja, dass Boele-Kabel eine total abgezockte Mannschaft hat“, wunderte es Trainer Colak kaum, dass die Hagener über weite Strecken in Führung lagen. Die Gäste waren faktisch mit sieben Centern und - bis auf zwei Ausnahmen - einer Menge Alterserfahrung angereist. Doch gerade daran biss sich die TG anfangs lange die Zähne aus.
Colaks Team schaffte es nur selten in Korbnähe und war daher immer wieder zu Fernwürfen gezwungen. Allerdings fehlte denen noch die nötige Präzision. Weil die TG häufig auch beim Rebound das Nachsehen hatte, zogen die Gäste dann nach zehn Minuten auf 16:12 davon. Im zweiten Viertel das gleiche Bild. Moritz Kröger glückte nach vier Minuten zwar der Korb zum 20:20, aber das sollte es erst einmal gewesen sein. Denn die Hagener Oldie-Fraktion legte eine respektable Wurfausbeute an den Tag, erspielte sich die 31:25-Pausenführung.
Bei der TG musste sich etwas ändern - und zur Erleichterung der Wittener Anhänger tat es das auch. Mit dem Seitenwechsel kehrte nun etwas das Wurfglück zurück und zusammen mit einigen Strafversuchen schafften es die Hausherren zur Viertelpause bis auf einen Punkt heran - 48:49.
Und es folgte im wichtigsten Abschnitt die bislang beste Tagesleistung der TG. Zwei Mal warf Jens Badziong (mit 17 Punkten bester Scorer), seine Mannschaft von der Drei-Meter-Marke in Führung. Und weil jetzt auch endlich die Rebounds in den Händen der TG-Spieler landeten, ging es über 54:53 (34.) zum schlussendlich deutlichen Heimerfolg. Daran änderten auch die Ausschlüsse gegen drei von Colaks Mannen (jeweils fünftes Foul) nichts mehr.
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