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Triathlon - Weltcup

Wittener Sextett auf dem fünften Kontinent

27.03.2009 | 14:37 Uhr
Wittener Sextett auf dem fünften Kontinent

Neuseeländer Kris Gemmell hofft in Australien auf idealen Einstieg in Weltcup-Saison 2009. Schwedin Lisa Norden muss kurzfristig passen

Mooloolaba (AUS). Wie schon in den vergangenen beiden Jahren beginnt die offizielle Weltcup-Saison der Triathleten im australischen Mooloolaba. An der Sunshine Coast in Queensland werden über die Olympische Distanz auch sechs Athleten am Start sein, die in der Bundesliga für das „asics Team” Witten antreten.

Angeführt wird das Sextett vom Neuseeländer Kris Gemmell, der am liebsten da anknüpfen möchte, wo er 2008 im Weltcup aufgehört hat. Denn das letzte Rennen der vergangenen Saison entschied Gemmell für sich. „Mooloolaba ist immer ein toller Wettkampf, um meine Saison zu eröffnen. Und da ich mich immer mit den besten der Welt messen möchte, gibt es keinen besseren Platz an diesem Wochenende als Mooloolaba.”

Zu seinen Konkurrenten zählen dabei die neuen Australier im „asics Team” James Seear und Dan Wilson. Beide konnten in diesem Jahr schon eine sportliche Duftmarke setzen und jeweils bei einem Ozeanien-Cup auf das Podium klettern. Zudem dürfte die traditionelle Auseinandersetzung zwischen den Neuseeländern und den Australiern in Mooloolaba für weitere Motivation sorgen. Seinen ersten ernsthaften Formtest 2009 absolviert in Australien auch Claude Eksteen, der in internationalen Wettkämpfen wieder für sein Heimatland Südafrika an den Start geht.

Lisa Norden, asics Team Witten, ist nicht völlig fit und verzichtet auf das Rennen in Mooloolaba.

Im Frauen-Rennen werden die Wittener Farben von Eksteens Landsfrau Kate Roberts und der Amerikanerin Jenna Shoemaker vertreten. Auf einen Start verzichten musste dagegen die Schwedin Lisa Norden, die sich mit anhaltenden Knieproblemen lieber für den weiteren Saisonverlauf schont. Weniger auf ihre Platzierung als vielmehr auf einen gelungenen Formaufbau will dabei Shoemaker in Mooloolaba ihren Fokus richten. „Im Feld sind einige Olympioniken und so wird es eine gute Gelegenheit, zum einen meine Fitness zu überprüfen und zum zweiten herauszufinden, in welchen Bereichen ich mich noch verbessern muss.”

Oliver Schinkewitz

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