Wittener Duo besucht Lehrgang

Berlin..  Ryuku heißt die Inselkette südwestlich von Japan um die Hauptinsel Okinawa - dort liegt der Ursprungsort des heutigen Karate. Eine Kunst, die dort praktiziert wird und fest verknüpft ist mit dem Karate-Training, ist das Kobudo, bei dem der Umgang mit den traditionellen Waffen der dortigen Bevölkerung (u. a. ein 1,80 m langer Stock und ein kurzer Dreizack aus Metall) gelehrt. Einen Lehrgang rund um diese traditionellen Waffen besuchten jetzt zwei Aktive der TG Witten.

Die Geschichte des Kobudo ist genauso lang und alt und mit ähnlich vielen Meistern bestückt wie die des Karate. Einer der heutigen Großmeister war für einige Tage zu Gast in Deutschland und folgte der Einladung seiner Schüler nach Berlin. Akamine Hiroshi (8. Dan im Kobudo; 9. Dan im Karate) leitet das Ryuku-Shimbukan auf Okinawa.

Zusammen mit seinem Repräsentanten Dell Hamby aus der Schweiz leitete er das Seminar in Berlin mit über 50 Teilnehmern aus Spanien, Portugal, der Schweiz, Israel und aus Deutschland. Carsten Hindemith und Ralf Budde von der Karate-Abteilung der TG Witten genossen drei Tage intensives Training. Am vierten Tag folgte eine Prüfung mit 16 Prüflingen, Ralf Budde bestand seine Prüfung zum zweiten Schwarzgurt.

Das Training mit den traditionellen Waffen ist auch Bestandteil des Karate in Witten. Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass dies nur mit solchen Gegenständen stattfindet, die in Deutschland erlaubt sind. Interessierte finden weitere Informationen auf der Internetseite „www.karate-witten.de“ .