„Wétiko“ ertanzt DM-Silber

Die Showtänzerinnen von TuRa Rüdinghausen (li. auf dem Podest) wurden Zweite bei der DM.
Die Showtänzerinnen von TuRa Rüdinghausen (li. auf dem Podest) wurden Zweite bei der DM.
Was wir bereits wissen
Die Showtanz-Formation „Wétiko“ von TuRa Rüdinghausen hat gleich in ihrer ersten Saison eine DM-Medaille geholt und darf nun bei der Europameisterschaft starten.

Witten..  Gleich in ihrer ersten Saison im Showtanz haben die jungen Frauen der Formation „Wétiko“ (TuRa Rüdinghausen) mit dem Gewinn der deutschen Vizemeisterschaft einen großen Coup gelandet. Zudem darf sich das Jazz- und Modern Dance-Team „Escalera“ Chancen auf den Aufstieg in die Oberliga ausrechnen.

Das Beschwerlichste für die vier Wittener Tänzerinnen der Formation „Wétiko“ war die mit Staus gespickte Anreise nach Frankfurt. So schrumpfte der zeitliche Puffer auf Null - erst 15 Minuten vor dem Auftritt kam das TuRa-Ensemble am Wettkampfort an. Bereits während der Fahrt und im Stau wurde sich umgezogen und geschminkt, der Ablauf noch einmal besprochen. Der geplante Probedurchgang musste aber entfallen, das Aufwärmen gab’s in rasanter Kurzform.

Durch den Stress vorab büßten die Tänzerinnen etwas von ihrer Ruhe ein - man ärgerte sich über zwei größere Fehler während der Choreographie. Dem Erfolg aber tat das keinen Abbruch: „Wétiko“ schaffte es als deutscher Vizemeister in der Sparte „künstlerischer Tanz“ aufs Siegerpodest. Die vier Rüdinghauserinnen (Melanie Kopietz, Christina Maret, Penelope und Valeria Pesara) fahren nun am 14. Juni nach Würselen zur Europameisterschaft und hoffen, dort noch einmal weit nach vorne zu kommen.

EM-Turnier in Würselen

Auch die Jazz- und Modern Dance-Formation „Escalera“ schaffte es einmal mehr aufs Treppchen - beim Verbandsliga-Turnier in Recklinghausen belegten die Schützlinge von Trainerin Vanessa Nowak den zweiten Platz. In der Vorrunde musste „Escalera“ als viertes Team auf die Fläche, doch diese erste Runde war nicht gerade überzeugend. Einige Unsauberkeiten sowie Formationsfehler störten das Bild.

In der Pause folgte ein schnelles Video-Studium, um die Problemfelder auszuloten. Da die Bewertungen uneinheitlich waren, musste eine Zwischenrunde her - hier gingen die TuRa-Damen als dritte der acht Formationen auf die Fläche und steigerten sich erheblich, waren präsenter und nutzten die Musikakzente viel besser. Als eines von fünf Teams zog „Escalera“ ins Finale ein, musste dort gleich zu Beginn ‘ran. Ausdruck, Spannung und Impulsivität waren ähnlich gut wie in der Zwischenrunde, die Trainerin war sehr zufrieden.

Als erste Mannschaft erhielten die Rüdinghauser dann die offene Wertung: 2-1-3-5-1, das bedeutete Platz zwei. Auch in der Gesamttabelle belegt man jetzt Rang zwei, somit stehen die Chancen auf die Relegation zur Oberliga gut. Das letztes Turnier findet am 14. Juni in Drensteinfurt statt.