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Triathlon - Ironman in Regensburg

Weltpremiere in Regensburg

29.07.2010 | 17:35 Uhr
Weltpremiere in Regensburg
Markus Klönne vom Triathlon-TEAM Witten.

Witten. Die Weltpremiere des Ironman Regensburg wirft ihre Schatten voraus: Am kommenden Sonntag findet zum zweiten Mal ein Ironman auf deutschem Boden statt.

Rund 2.000 Starter werden am kommenden Sonntag ab 7 Uhr den Guggenberger See bei Neutraublingüber 3,8 km zum Kochen bringen, an der weltberühmten Walhalla vorbei mit ihren Rädern einen Radkurs zweimal über insgesamt 180 km bewältigen und zum Abschluss über 42,195 km viermal die historische Regensburger Innenstadt durchqueren.

Favorit auf den Gesamtsieg ist der auch für das Wittener Asics Team, die Profi-Abteilung des Triathlon TEAM Witten, startende Faris Al Sultan, Hawaii-Sieger 2005.

Ebenfalls werden Corinna Graudenz, Marcus Klönne und Mark Meuser dabei sein.

Graudenz ist gleichzeitig das Nesthäkchen und die erfahrenste Langdistanzstarterin in dem Trio. „Ich mache jetzt meine dritte Saison Triathlon und meine zweite Langdistanz. In Regensburg freue ich mich auf den unbeschreiblichen Zieleinlauf“, so Graudenz. Mark Meuser freut sich ebenfalls bereits jetzt auf den Zieleinlauf bei seiner Langdistanz-Premiere: „Die Zeit und die Platzierung sind nebensächlich. Ich will jeden Meter des Wettkampfs genießen. Wann hat man schon mal die Gelegenheit, in einer solchen Umgebung eine Weltpremiere mitzumachen? Da möchte man am Ende lächelnd ins Ziel laufen und sich nicht völlig kaputt über die Linie schleppen, nur froh, es endlich geschafft zu haben. Ich möchte auch die Atmosphäre nach dem Rennen noch genießen.“

Das möchte auch Marcus Klönne, Ligastarter beim Triathlon TEAM Witten in der TG Witten 1848 e.V. Zum Genießen zählt für ihn aber auch der Reiz, die eigenen Grenzen auszuloten und zu sehen, „was geht“. „Seit Ende 1996 mache ich Triathlon. Ich kenne den Sprint, die Olympische Distanz und die Mitteldistanz zur Genüge und weiss, was ich da kann. Ich weiss, was ich im Marathon kann. Was ich aber noch nicht kenne, ist das Gefühl, über 226 km an die Grenzen heranzugehen, ohne sie zu überschreiten“, so Klönne. Der erklärte „Nichtschwimmer“ hat sich zum Ziel gesetzt, den Part im Becken „solide abzureißen“, um dann beim Radfahren so viel Tempo zu machen, dass er sich „einigermaßen weit vorne wiederfindet“ und noch ausreichend Reserven für eine Top-Zeit in seiner Lieblingsdisziplin, dem Laufen, hat. Wenn alles gut läuft, holt Klönne sich einen der sechs Qualifikationsplätze für den legendären Ironman in Hawaii.

Felix Groß



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