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Triathlon - Volksdistanz

Von "hurtigen Hühnern" und echten "Männern"

14.06.2009 | 20:32 Uhr
Von "hurtigen Hühnern" und echten "Männern"

Auch die Breitensportler kamen beim Sparkassen City-Triathlon voll auf ihre Kosten. Melanie Schwalbe und Holger Schill sorgen für Buschhüttener Doppelsieg

Die Picknickfläche glich zeitweise einer großen Fantribüne, als die Teilnehmer des „Volkstriathlon” mit dem Schwimmwettbewerb begannen. Beim 2. Sparkassen City-Triathlon in Witten war am Samstag auf dem Gelände rund um den Saalbau die Disziplin des Staffelwettbewerbs aus Sicht der Hobbysportler das absolute Highlight. Nach einer Distanz von 300 Metern im mobilen Schwimmbecken, ging es zunächst auf die 9 km lange Radstrecke mit insgesamt acht Runden.

...und ab auf die Strecke!

Nach dem zweiten fliegenden Wechsel waren dann „nur” noch 3 km Laufen zu absolvieren. Dass beim sportlichen Wettkampf der Spaß im Vordergrund stand, bewies die zahlreiche Teilnahme von Betriebssportgemeinschaften, Freundesgruppen oder Familien, die sich im Staffelwettbewerb mit Namen wie „Die drei ???” oder „Die hurtigen Hühner” anmeldeten. Aber auch unter den professionellen Startern, die sich für den Einzelwettbewerb eintrugen, war eine gelöste Stimmung zu verspüren.

Gewinner Holger Schill.

Die Freude bei Gewinnerin Melanie Schwalbe, seit kurzem in Witten zu Hause, war ihr nach dem Sieg in 39:27 min. anzusehen. Nach ihrem dritten Erfolg in Folge - zuvor hatte sie in Gladbeck und Harsewinkel triumphiert - genoss die Triathletin vom EJOT-Team des TV Buschhütten nur noch das gute Wetter und die tolle Atmosphäre. Die Plätze zwei und drei belegten zeitgleich Clubkollegin Julia Pikos und Conny Dauben (40:26 min.), die sich auf der Strecke blendend verstanden.

Die Pfarrer Christian Holz (li.) und Claus Humbert waren mit göttlichem Beistand unterwegs!

Der Sieger bei den Herren, Holger Schill (35:12 min.; ebenfalls Buschhütten), ließ seine Konkurrenz weit hinter sich. Man wollte ihn gar eine Runde zu früh ins Ziel laufen lassen. „Doch nachdem ich die Zeit gehört habe, war mir klar, dass ich so schnell nicht sein kann.” Er gewann vor Daniel Mehring (37:31 min.) und Marco Kruska (37:44 min.)

Am Ende setzte sich trotz aller Heiterkeit auch unter den insgesamt 27 Staffelmannschaften ein Team mit dem einprägsamen Namen „Die Männer” in 36:47 min. durch. Sie siegten vor dem „Sweet revenge Team” und dem „Sponteam”. Berichten zufolge wurden unter den Staffelteilnehmer neben Renn- auch Trekkingrädern zum Fahren benutzt, was die hervorragende Leistung aller Sportler jedoch nicht schmälern konnte.

Henner Fried

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