Das aktuelle Wetter NRW -4°C

Triathlon - "asics Team"...

Von Daisy keine Spur

14.01.2010 | 15:21 Uhr
Von Daisy keine Spur

Top-Triathleten des Bundesligisten bereiten sich auf der Insel Fuerteventura auf die neue Saison vor

Es ist zwar eine fast schon abgedroschene Weisheit, aber Gültigkeit besitzt sie dennoch: Die gute Form für Sommersportler wird im Winter gemacht. Daher verschlägt es die Triathlon-Elite in der kalten Jahreszeit Deutschlands zu diversen Trainingslagern in sonnigere Gefilde. Aktuelles Ziel einer Reihe von Athleten des „asics Team” Witten war die Kanareninsel Fuerteventura.

Auf Initiative von Ex-Weltmeister Daniel Unger reisten Teamkapitän Matthias Zöll, Christian Prochnow und Neu-Wittener Thomas Springer nach Las Playitas, um weitere Grundlagen für ein erfolgreiches Jahr 2010 zu legen. „Mit Blick auf das Wettertief Daisy sind wir dem Wintereinbruch in Deutschland wohl optimal entgangen”, frohlockte Zöll, zumal Fuerteventura den Ausdauerdreikämpfern mit einer Temperatur von gut 20 Grad perfekte Trainingsbedingungen geboten hat. „Wir konnten viele Grundlagenkilometer sammeln, und die gemeinsame Arbeit mit weiteren Topleuten hat dafür gesorgt, dass immer Zug in den Einheiten war.”

Zu diesen weiteren Topleuten zählte neben Unger unter anderem auch das Gebrüderpaar Raelert, die 2009 über längere Distanzen sehr erfolgreich waren. „Eine Radausfahrt wurde durchaus schon mal in einen dezenten Formtest umgewandelt”, berichtet „Paule” Prochnow über diese Konstellation von starken Triathleten. Und auch die morgendlichen Schwimmtrainings waren alles andere als nur ein aktives Wachwerden. „Im Becken wurde das Tempo nicht gerade verschleppt.”

Insofern zog das „asics Team”-Trio ein ziemlich zufriedenes Fazit ihres zehntägigen Aufenthalts am Atlantik, zum einen wegen der guten Trainingsarbeit in einer insgesamt sehr harmonischen Gruppe und zum anderen „weil wir hier als Wittener Mannschaftskollegen gut zusammengearbeitet haben und sicher noch ein Stück näher zusammengerückt sind”, so Zöll. Dem konnte Thomas Springer nur zustimmen. „Das war ein guter Einstieg in die Saison 2010 und das erste Mal, dass ich mit einem Teil meines Bundesliga-Teams im Trainingslager war.”

Konsequenterweise richten die drei „asics Team”-Starter daher ihren Blick auch bereits nach vorn. „Unser Wittener Dreiergespann, ergänzt durch den Bad Saulgauer Schwimmtrainer Tobias Frey, hat hier viele neue Impulse erhalten, die uns alle nach vorne gebracht haben”, ist sich Prochnow sicher, für die internationalen und die nationalen Rennen gut gerüstet zu sein. „Mit dieser Gemeinschaft und etwas weniger Pech werden wir als Mannschaft den Meister Buschhütten sicher ärgern können.”

Wenn die kommenden Trainingslager ähnlich erfolgreich verlaufen, könnte dem „asics Team” Witten ein wirklich gutes Jahr 2010 bevorstehen.

Redaktion

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/2385737/create

Neueste Aktivität
Aktuelle Fotos und Videos
Aus dem Ressort
Zehnter Sieg ist hart erkämpft
Basketball - Landesliga
Kurtulus Colak atmete tief durch, als diese 40 Minuten überstanden waren. Die Baskets Boele-Kabel II waren der erwartet schwere Gegner gewesen - und die TG Witten hatte sich dementsprechen schwer getan. Umso schöner also, dass der Wittener Landesliga-Spitzenreiter am Ende noch einmal großen Einsatz...
Einen Zähler gegen den Abstieg
Witten
Die Lage beim Verbandsligisten TuS Bommern spitzt sich immer mehr zu: Beim „Big-Point-Spiel“ gegen Westfalia Hombruch kam die Hille-Sieben nicht über ein 23:23 (13:11)-Remis hinaus: Ein Punktgewinn bei dem niemand so recht weiß, wie viel er wert ist.