Viele offene Baustellen beim TuS Heven

Der TuS Heven (blau) hat noch keinen Nachfolger für Oliver Gottwald gefunden.
Der TuS Heven (blau) hat noch keinen Nachfolger für Oliver Gottwald gefunden.
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
Ein Nachfolger für Oliver Gottwald ist noch nicht in Sicht. Nun muss der TuS Heven auch noch den Abgang von Dino Degenhard kompensieren. Weitere Neuzugänge sollen bald folgen.

Witten.. Der Fußball-Westfalenligist TuS Heven 09 wird sich bei der Suche nach einem Nachfolger für Trainer Oliver Gottwald Zeit lassen. Der Sportliche Leiter Peter Kluth kündigte an, dass kurzfristig keine Entscheidung zu erwarten ist. Während weitere Neuzugänge noch auf sich warten lassen, muss man am Haldenweg den Abgang von Dino Degenhard verkraften.

Überrascht wurden die Hevener Verantwortlichen nicht. Frühzeitig sendete Dino Degenhard Signale, dass sich da etwas anbahnt. Die Anfrage vom Bezirksligisten FC Neuruhrort war für ihn so etwas wie ein Glücksfall. Nun kann der 37-Jährige unweit seines Wohnhauses seine Trainerkarriere in die richtigen Bahnen lenken. „Für ihn ist das eine gute Sache und ein toller Einstieg in den Trainerjob. Wenn er diese Möglichkeit bekommt, dann wollen wir ihm auch keine Steine in den Weg legen“, sagt Peter Kluth.

Aber: Der Abgang von Degenhard, einer der wenigen, auf den man sich in der Hinrunde stets verlassen konnte, war nicht eingeplant und reißt eine weitere Lücke in den Kader des abstiegsbedrohten Landesligisten. „Natürlich tut uns das weh. Wir hätten ihn gerne für die Rückrunde behalten“, so Kluth.

Degenhard ist Abgang Nummer sieben. Dem gegenüber stehen bislang erst drei Neuzugänge, dass David Nyenhuis, Volkan Kiral und Demir Mustic zurück an den Haldenweg kehren, steht bereits seit einigen Tagen fest. Weitere Neuverpflichtungen lassen noch auf sich warten. Kluth betont aber nochmals, dass er mit einigen Spielern schon sehr weit sei.

Etwas anders gestaltet sich die Situation in der Trainerfrage. Man habe sich noch nicht auf einen neuen Mann festgelegt, offenbar herrscht in dieser Sache intern noch Gesprächsbedarf. Jedenfalls sagt Kluth, werde wohl vor dem 20. Januar keine Entscheidung fallen. Wirklich dramatisch ist das allerdings nicht, weil der TuS Heven ohnehin erst am 15. März wieder in der Meisterschaft am Ball und somit auch erst Anfang Februar in die Vorbereitung starten wird.

Bei den anstehenden Hallenturnieren – die Hallenstadtmeisterschaft und das Turnier in Wetter stehen auf dem Programm – wird improvisiert. Neben Peter Kluth und Thomas Trunkhahn soll auch David Nyenhuis gleich Verantwortung übernehmen und das Team führen.