VfB Annen sorgt für Paukenschlag

Der VfB Annen hatte etwas überraschend die Nase vorne.
Der VfB Annen hatte etwas überraschend die Nase vorne.
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Was wir bereits wissen
Die ganz großen Favoriten auf den Titelgewinn bei den C-Junioren schauten beim Finale der Hallenstadtmeisterschaft bereits von der Tribüne aus zu.

Witten..  Die ganz großen Favoriten auf den Titelgewinn bei den C-Junioren, sie schauten am Sonntag beim Finale der Hallenstadtmeisterschaft bereits von der Tribüne aus zu. Für den VfB Annen war es ein perfekter Tag - mit dem 2:0 über den FSV Witten setzte sich das Team nicht unverdient die Krone auf.

„Ich bin total überrascht von meiner Mannschaft“, gab Trainer Robin Klingenhagen nach dem Finalsieg zu. „Die Jungs haben nur in den ersten beiden Spielen am Samstag Probleme gehabt, sich dann von Spiel zu Spiel gesteigert. Ich hab’ vor dem Endspiel in der Kabine gemerkt, dass die Mannschaft richtig Bock hat, den Titel zu holen.“

In der Vorrunde am Samstag hatten der SV Herbede (Gruppe A) und der TuS Heven (Gruppe B) für die sportlichen Höhepunkte gesorgt. Beide Teams gingen verlustpunktfrei aus ihren Partien hervor, zeigten richtig guten Hallenfußball mit der kleinen „Futsal“-Kugel. Jeweils als Gruppenzweiter hatten sich der FSV Witten und der VfB Annen für die Vorschlussrunde qualifiziert - beide taten sich bis dahin noch relativ schwer gegen ihre Kontrahenten.

Vor allem der FSV Witten wackelte doch enorm. Einem mageren 1:1 gegen den VfB Annen II folgten ein 4:2 gegen den SV Bommern und ein 1:2 gegen den SV Herbede. Erst durch das 4:0 über TuRa Rüdinghausen zog man ins Halbfinale ein. In der Parallelgruppe machte es der VfB Annen noch spannender, schaffte nur durch das bessere Torverhältnis gegenüber dem TuS Stockum den Sprung unter die letzten vier Mannschaften.

Im Halbfinale legte der VfB Annen dann aber am Sonntagmorgen alle Fesseln ab, setzte sich mit 3:1 gegen die leicht favorisierten Herbeder durch. Kurz darauf löste dann auch der FSV Witten gegen den TuS Heven mit dem gleichen Resultat sein Ticket für das Endspiel. Vor allem die Hevener enttäuschten am Finaltag, kassierten auch im kleinen Finale gegen den von Frank Roth betreuten SV Herbede eine verdiente 1:3-Niederlage.

Im Endspiel wirkte der FSV Witten gegen Platznachbar VfB Annen zwar überlegen, kam aber kaum zu zwingenden Chancen. Der flinke John Schitz war dann bei einem Konter nicht zu halten und schoss den VfB mit 1:0 in Front. Selbst eine Zwei-Minuten-Unterzahl überstand Annen ohne Gegentor - und sorgte durch Sevkan Sabun für das 2:0 und die Entscheidungen.