Vertrackte Strecke mit Zickzackkurs und Morast

Landgraaf (NL)..  Einen Abstecher in die Niederlande machten Beate Pelani und Ralf Vielhaber vom Triathlon-TEAM der TG Witten, die in Landgraaf am „Hivernaltrail“ teilnahmen.

Im Angebot standen dort Strecken über zehn, 19 und 30 Kilometer. Auf der anspruchsvollen, durch dauerhaften Niederschlag aufgeweichten Streck, die auf einer riesigen Halde lag, mühten sich alle Teilnehmer nach Kräften. „Es ging im Zick-zack-Kurs konstant bergab - mit kurzen Scherkehren“, erklärte Beate Pelani, die für die ersten 3,8 km schon 34 Minuten benötigte. „Steile Anstiege, bei denen man sich lieber nicht nach hinten umdreht und ‘runter schaut“, zeigte sie großen Respekt vor der Strecke. Der Abstieg endete mit einem etwas doch sehr breiten Bach, wo Steine hintereinander lagen, auf denen man sich „durchhüpfte“. Einige Anstiege waren so steil, dass der Veranstalter lange Tauseile angebracht hatte, an denen sich die Sportler hochziehen konnte. „Die gesamten 30 km verliefen von der Streckenführung her wie in so einer Art Labyrinth“, so Pelani - ständige Richtungswechsel stellten die Läufer auf eine harte Probe. Auf einem morastigen Feldweg verlor die TTW-lerin erstmal ihre Schuhe - aus dem Schlamm gab’s kaum ein Entrinnen. Die Krönung dann drei Kilometer vor dem Ziel: ein 60-prozentiger Anstieg von ca. 30 Metern Länge - „wir standen mit ein paar Leuten davor und wussten im ersten Moment nicht wirklich, wie wir da hochkommen sollten“, so Pelani.

Den ganzen Wettkampf über lief die Wittenerin zügig zwischen zwei kleinen Männergruppen hin und her - „und das wohl auch nur, weil ich so eine Angst hatte, mutterseelenallein in diesem Schilderwald auf dieser Strecke herumzulaufen.“ Clubkollege Ralf Vielhaber bog einmal falsch ab, fiel den Schildern zum Opfer.

„Am Ende sind wir alle unverletzt und etwas müde von der 30-km-Strecke im Ziel angekommen und waren uns aber einig: Das ist eine megageniale Strecke - wenn auch sehr anstrengend“, brachte es die TTW-Läuferin auf den Punkt. Nach 3:37 Stunden war sie im Ziel, belegte damit den fünften Rang in der Gesamtwertung der Frauen. Ralf Vielhaber brachte letztlich wegen seines Missgeschicks nur 19 km zuwege - dieser Lauf wurde nicht gewertet.