"Um den Lohn gebracht"
27.09.2009 | 12:58 Uhr 2009-09-27T12:58:00+0200TuS Bommern unterliegt trotz furioser Aufholjagd mit 33:35 gegen TV Schwitten
TuS Bommern - TV Schwitten 33:35 (13:18)
TuS: Kilfitt, Otto; Born (10/3), Meuren (3), Funke, Lieber (3/2), B. Kessler (4), Matalla (8), Wojtek (1), F. Jung (3), Walter (1).
Zuschauer: 220.
Bommern. Wieder einmal standen die Handballer des TuS Bommern nach 60 Verbandsliga-Minuten mit leeren Händen da, kassierten vor eigenen Rängen mit dem 33:35 (13:18) gegen den TV Schwitten schon die dritte Saisonniederlage. Doch diesmal hatten sie durchaus die Chance, etwas Zählbares zu ernten.
Mit hängenden Köpfen schlichen die Bommeraner Spieler aus der Halle - das kannten sie eigentlich schon von den Partien gegen Hagen und in Gevelsberg. Diesmal aber gab's kein Debakel wie zuvor, sondern eine hauchdünne Entscheidung zugunsten der Gäste. „Weil wir nur 30 Minuten lang guten Handball gespielt haben. Wenn wir endlich dahin kommen, das über 60 Minuten zu zeigen, werden wir die Spiele auch gewinnen”, meinte Trainer Claudio Simone und lag damit so falsch sicher nicht.
Denn nach passablem Beginn in der ersten Halbzeit, als es die Bommeraner vor allem dem überragenden Torhüter Matthias Kilfitt sowie auch den Schwächen des TV Schwitten zu verdanken hatte, das man zwischenzeitlich mit 10:8 (17.) führte und wenig später beim 13:13 auch noch auf Augenhöhe mit dem Aufsteiger um den Zweitliga-erfahrenen Spielertrainer Tihomir Knez lag, folgte ein Zehn-Minuten-Blackout bis zum Seitenwechsel. Schon lag der TuS mit 13:18 hinten, kurz nach dem Kabinenganz hieß es sogar 13:20, dann 14:23. Es schien sich ein weiteres Desaster anzubahnen.
Doch entgegen der vorherigen Partien wussten sich die Hausherren diesmal durchaus zu wehren. Immer wieder kamen die Grün-Weißen über ihre Außen Oliver Born (zehn Tore) und Olaf Matalla (8) zum Erfolg, verkürzten auf 28:29 (52.) und 31:32 (56.). Längst war das Publikum wieder erwacht, feuerte die junge Mannschaft frenetisch an - doch nacheinander vergaben Kai Funke und Bastian Kessler glasklare Chancen, so dass Schwitten letztlich kurz vor Schluss das entscheidende 35:33 durch Thomas Har-nischmacher gelang. „Wir haben uns um den Lohn der Arbeit gemacht”, meinte Simone.
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