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Triathlon - 2. Bundesliga

Überlegener Sieg für Damen in Hannover

07.06.2009 | 19:28 Uhr

Maxine Seear in der Tageswertung auf dem zweiten Platz. Zweitvertretung der Männer nur von Buschhütten bezwungen

Mehr als zufrieden konnten die Athleten des Asics TEAM Witten II sein, als sie beim Wasserstadt-Triathlon in Hannover beim Sprintrennen der 2. Liga Nord die Ziellinie überquert hatten. Zum einen entkamen sie damit dem schlechten Wetter mit kalten Temperaturen und Dauerregen, zum anderen konnten sie sich über Platz eins bei den Damen und über Platz zwei bei den Herren freuen.

„Mehr war sportlich nicht zu erreichen”, war auch Teamleiter Frank Rohmann mit den Leistungen der Wittener Triathleten einverstanden. Insbesondere das Damen-Quartett bewies wieder einmal eindrucksvoll seine Ausnahmestellung in der Liga. Nur geschlagen von der bei diesen Witterungsverhältnissen sehr starken Ilona Pfeiffer aus Hamm, belegten Maxine Seear, Lena Brunkhorst, Maren Wolter und Linda Klauke in dieser Reihenfolge die Ränge zwei bis fünf, was gleichbedeutend mit dem überlegenen Mannschaftssieg vor dem USC Kiel und den TriElfen Schwerin war. „Da haben die Frauen wieder einmal höchste sportliche Klasse präsentiert.”

Das taten in Hannover auch die Herren des „asics Team” Witten II, die sich nur dem Top-Favoriten der Liga, dem Kölner Triathlon-Team, geschlagen geben mussten. Angeführt von Kapitän Matthias Zöll, der knapp geschlagen von Helge Mütschard (Buschhütten) Tageszweiter wurde, erzielten Stefan van Thiel (Rang 13), Marcus König (Rang 19), Kane Simpson (Rang 21) und Nils Hofeditz (Rang 45) eine Gesamtpunktzahl von 55 in der Teamwertung und kletterten so erst nach dem EJOT Team Buschhütten auf das Siegerpodest.

„Also ich kann nicht sagen, dass Hannover in diesem Jahr schön war”, hatte Zöll allerdings schon deutlich mehr Spaß bei einem Triathlon. „Bei richtigem Sauwetter war meine vornehmlichste Sorge, nicht krank zu werden.” Nach zwei intensiven Trainingswochen erzielte er dennoch ein Top-Resultat. „Mein Ziel war eigentlich, den letzten Kilometer schnell zu laufen. Aber das hat leider nicht geklappt”, so Zöll. „Aber unser Gesamtresultat ist ein Erfolg. Glückwunsch an Helge, der mal wieder gezeigt hat, dass er im Laufen ein riesiges Talent ist.”

Oliver Schinkewitz

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