TuS Ruhrtal ist bereit fürs Wittener Derby

Mit drei Treffern war Christian Radtke (M.) am wichtigen Heimsieg der DJK TuS Ruhrtal gegen den OSC Dortmund II beteiligt.
Mit drei Treffern war Christian Radtke (M.) am wichtigen Heimsieg der DJK TuS Ruhrtal gegen den OSC Dortmund II beteiligt.
Foto: FUNKE Foto Services

Witten..  Bis auf die HSG Annen-Rüdinghausen, die in Brechten ohne Chance war, sammelten die heimischen Kreisligisten durchweg Siege.


DJK TuS Ruhrtal - OSC Dortmund II 25:22 (11:12). Trotz eines zwischenzeitlichen 6:11-Rückstandes und gleich fünf verworfener Siebenmeter, mit denen sich der TuS Ruhrtal das Leben selbst schwer machte, gewann das Team von Trainer Stephan Pade das Spitzenspiel mit 25:22. „Kämpferisch war das heute eine ganz starke Leistung“, lobte der Coach, aus dessen Team Jan Gies herausragte. Jetzt kann das Derby bei der HSG Annen-Rüdinghausen (28. Februar) kommen.

TuS: Böker, Denner (8/2), Teeke (1), Glass (4), Böhmer (2), Radtke (3) Dickamp (1), Ader (1), Gies (3), Razeng (1), Ricksgers (1), Baumgart.


HSV Herbede II - TV Datteln 35:9 (18:5).
„Wir haben von Beginn an klargemacht, wer hier heute gewinnt“, so HSV-Trainer Marko Weiß. Auch mit dem Umschaltspiel zeigte sich der Coach zufrieden. Mit Gegenstößen setzte sich Herbede schnell ab, war konditionell deutlich überlegen. Datteln hatte Mühe, überhaupt ein adäquates Angriffsspiel aufzubauen. Beste Werfer auf Seiten der Herbeder waren die Flügelspieler Chris Hake (8) und Phillipp Bruchsteiner (7).

HSV: Wickel, Gajowski; Bentler (4), Boldt (3), Bruchsteiner (7), Busch (4), Hake (8), Noth (3), Pemöller, Rosiak (n. e.), Vohmann (2), Walter (1), Windfuhr (3).

TV Brechten II - HSG Annen-Rüdinghausen II 30:21. Ohne Chance war letztlich die „junge HSG“ von Trainer Roland Rüwald gegen einen der Meisterschafts-Aspiranten. Die Brechtener Reserve stellt den erfolgreichsten Angriff der gesamten Kreisliga, war auch von den Wittenern nicht zu bändigen. Die HSG ist mit nunmehr 22:12-Punkten Sechster, trifft jetzt auf den TuS Ruhrtal.

HSG: Aufstellung lag nicht vor.


TuS Bommern II - VfL Aplerbeckermark 27:23 (13:13).
„Das war nicht einfach - wir haben sicher nicht unser bestes Spiel gemacht“, meinte TuS-Trainer Uli Müller nach dem Arbeitssieg. 40 Minuten lang hielt Aplerbeck mit, dann setzte sich der TuS Bommern ab. „Wohl das Ergebnis der besseren Physis und starker Einzelaktionen. Spielerisch hätte ich mir von meiner Mannschaft aber etwas mehr erwartet."

TuS: Ocken; Czaja (3), Ebel, Schreiber (2), Thiemann (2), Dickmann (9/5), Speck (1), Kaufmann (1), Schäfer, Tarlinski (5), Klein, Menne (1), Jungermann (1), Bartels (2).

TV Germ. Marterloh - Wittener TV 21:28 (11:13). Einen „Start-Ziel-Soeg“ seiner Mannschaft sah WTV-Trainer Dirk Göckler in Marterloh. Die Wittener legten gleich gut los, lagen schon komfortabel mit 11:6 in Front, ehe es bis zur Pause ein wenig enger wurde. Angeführt vom starken Christian Kutsch (sieben Tore) sorgte der WTV aber nach dem Wechsel für klare Verhältnisse. „Vor allem das Tempospiel hat mir diesmal besser gefallen“, so Göckler.

WTV: Jungermann; O.Weber, Wenzel (3), Hillbrich (2), Schäfer (4/2), A. Weber (3), Brecht (4), Oberbossel (2), Mohri (3), Kutsch (7), Lieberwirth.