TuS Heven plant in beide Richtungen

Im Hinspiel  gegen den Hombrucher SV gelang Fitim Peci (2. von re.) und dem TuS Heven ein 1:0-Sieg.
Im Hinspiel gegen den Hombrucher SV gelang Fitim Peci (2. von re.) und dem TuS Heven ein 1:0-Sieg.
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Heven..  Die Lage in der Westfalenliga ist für den TuS Heven 09 nach der unnötigen 2:3-Heimpleite gegen Horst-Emscher nicht eben rosiger geworden. Am Sonntag (15.15 Uhr) stellen sich die Blau-Weißen nun beim Tabellenvorletzten Hombrucher SV vor - und nur ein Sieg würde die allerletzten Hoffnungen auf den Klassenerhalt wohl noch einmal befeuern.

„Die Tendenz geht nach dem letzten Spiel leider eher in Richtung Landesliga, damit müssen wir uns jetzt befassen“, sagt der Sportliche Leiter, Peter Kluth. Keine Frage, dass die Verantwortlichen des TuS Heven seit einiger Zeit schon zweigleisig planen im Hinblick auf die kommende Saison. „Die ersten Vorgespräche mit unseren Spielern hat es auch schon gegeben - aber konkret ist da bislang noch nichts“, so Kluth. Wohl aber habe der Großteil des Kaders durchblicken lassen, dass man auch in der Landesliga gemeinsam daran arbeiten wolle, dass den Hevenern auch wieder bessere Zeiten ins Haus stehen. Sollten sich die Leistungsträger des Teams dazu durchringen, den angerichteten Schaden wieder zu korrigieren, wäre das gewiss das richtige Signal nach außen.

Einstweilen besteht aber rechnerisch durchaus noch die Chance, die Klasse zu halten. Mit einem Sieg in Hombruch könnte man den Rückstand auf Holzwickede möglicherweise auf vier Zähler reduzieren. In der Hinrunde gab’s ein 1:0 gegen die Dortmunder - schon damals aber war es eine ganz zähe Partie.