TuS Heven kalkuliert mit Abstieg

Heimspiel gegen Brünninghausen: Hevens Maximilian Günzel (re.).
Heimspiel gegen Brünninghausen: Hevens Maximilian Günzel (re.).
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Was wir bereits wissen
Bei nur noch vier ausstehenden Partien machen sich die Verantwortlichen des TuS Heven keine allzu großen Hoffnungen auf den Liga-Verbleib.

Heven..  Sechs Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz - da muss man sich beim Westfalenligisten TuS Heven 09 keinerlei Illusionen mehr hingeben, was die Aussichten auf eine Rettung anbelangt. „Wir planen jedenfalls für die Landesliga“, sagt der Sportliche Leiter, Peter Kluth, vor dem schwierigen Heimspiel am Pfingstmontag (15 Uhr, Haldenweg) gegen den FC Brünninghausen.

„Normalerweise hast du nur eine reelle Chance, wenn du noch alle vier ausstehenden Spiele gewinnst“, erklärt Peter Kluth. Dann hätten die Hevener am Ende 31 Punkte auf dem Konto und zumindest ganz gute Karten im Vergleich mit den Konkurrenten aus Holzwickede (26 Punkte), Horst-Emscher (26) und Kirchhörde (25). „Aber schon gegen Brünninghausen wird es enorm schwer. Für die geht’s zwar um nichts mehr, aber die Mannschaft hat große Qualität“, lobt Kluth den Tabellenfünften, bei dem die Wittener das Hinspiel mit 0:3 verloren.

Hinspiel mit 0:3 verloren

Ob es nun zu einem Erfolgserlebnis reicht? Zumindest vermittelte der TuS Heven in den letzten Partien nicht den Eindruck, dass man sich durchweg hängen ließe. Auch in Kaan-Marienborn (1:2) hätte allemal etwas Zählbares herausspringen können, doch nach dem Seitenwechsel baute die Mannschaft von Trainer Mark Heinrich zu stark ab. Am Montag muss der Coach nach wie vor auf David Nyenhuis (Sprunggelenk) verzichten, ebenso fehlen Özgür Cetinbag (Urlaub) und Ersatzkeeper Holger Lichottka. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz des zuletzt angeschlagenen Mittelfeld-Regisseurs Volkan Kiral. „Ansonsten sind soweit alle fit“, teilte Heinrich mit.

Ein Nachfolger für den scheidenden TuS-Trainer ist im Übrigen noch nicht in Sicht. „Fünf, sechs Gespräche mit potenziellen Kandidaten habe ich bereits geführt, jetzt kommen noch weitere hinzu“, berichtete Peter Kluth. Um möglichst zügig die neue Saison planen zu können, peilt er einen raschen Abschluss in dieser Personalie an. In Sachen Kader ist der Sportliche Leiter durchaus zuversichtlich, dass ein erklecklicher Teil der jetzigen Mannschaft auch in der Landesliga für die Blau-Weißen auflaufen wird. „Erste Gespräche haben wir geführt - es sieht eigentlich überraschend gut aus“, so Kluth. Mit vier talentierten Spielern des jetzigen A-Jugend-Westfalenligisten TSC Eintracht Dortmund sind sich die Hevener überdies bereits einig, so dass das Aufgebot der Wittener in der kommenden Spielzeit auch eine deutliche Verjüngung erfahren dürfte.