TuS Bommern schwitzt für den Klassenerhalt

Kräftezehrende Einheiten in der Vorbereitung stehen im Moment für Marius Jung und die übrigen Akteure des TuS Bommern auf dem Programm.
Kräftezehrende Einheiten in der Vorbereitung stehen im Moment für Marius Jung und die übrigen Akteure des TuS Bommern auf dem Programm.
Was wir bereits wissen
Aktuell absolvieren die Schützlinge von Trainer Ingo Brebach vier Einheiten pro Woche, um die nötigen Grundlagen zu legen.

Bommern..  Es war eine Saison wie im Rausch für die Handballer des TuS Bommern. Nach dem Verbandsliga-Aufstieg wurde die Nacht am Bommerfelder Ring zum Tage gemacht - das Sport- und Freizeitzentrum kurzerhand zur Partyzone umgebaut. Seit knapp drei Wochen nutzt man das Hallenparkett nun schon wieder gemäß seiner Bestimmung. Denn derzeit schwitzen die Schützlinge von Coach Ingo Brebach für den Klassenerhalt.

Mit vier Einheiten pro Woche ist die Vorbereitung beileibe kein Zuckerschlecken. „Bei Bedarf können die Jungs noch eine individuelle Einheit einschieben“, erklärt Brebach, dass man sich zurzeit zweimal pro Woche im „blue:beach“ in Heven trifft und zwei weitere Trainingseinheiten in der Halle absolviert. Auf dem Plan stehen die Steigerung der Ausdauer und der Kraft. „Wir wollen eine optimale Grundlage schaffen“, erklärt der Übungsleiter.

Mit von der Partie sind dabei auch zwei neue Gesichter: Kevin Schüler und Niklas Klinker. Der 19-jährige, groß gewachsene, Kevin Schüler war in den Jugendteams des TuS Bommern aktiv und überzeugte Brebach in der abgelaufenen Spielzeit bei seinen Auftritten im Trikot von Westfalia Hombruch. „Wir freuen uns, dass wir einen alten Bommeraner zurückholen konnten“, erhofft sich der TuS-Coach durch die Neuverpflichtung eine Verstärkung des Rückraums. Niklas Klinker kommt von Verbandsliga-Rivale TuS Hattingen und soll den zum HSV Herbede abgewanderten Gregor Grajcar auf Linksaußen ersetzen. „Zusammen mit Felix Groß, könnte das ein tolles Duo werden“, sagt Brebach.

Auf ihren ersten Einsatz im Bommeraner Dress müssen beide allerdings noch ein wenig warten. Im Juli absolviert die Brebach-Sieben nämlich bewusst kein Vorbereitungsspiel. „Das ist zumindest nicht angedacht“, erklärt der Trainer. Stattdessen würde man Ende Juli am liebsten noch ein Trainingslager absolvieren. „Die Planungen dafür laufen allerdings noch“, sagt Brebach. Eine erste Standortbestimmung absolviert man erst am 1. August bei Landesligist TuS Volmetal II. Zwei Wochen darauf ist man dann erneut in Hagen zu Gast. Beim Vormann-Cup (15. August) trifft man auf Oberligist VfL Eintracht Hagen II und die jüngst in die dritte Liga aufgestiegene Erstvertretung des TuS Volmetal - ein echter Härtetest. Weiter geht’s dann am 23. August bei den EN-Meisterschaften in Gevelsberg, wo unter anderem auch der HSV Herbede und der TuS Hattingen am Start sind. Ende August spielt man beim Stadtwerke-Cup dann dem Wittener Publikum vor, bevor es am 5. September auch schon ernst wird.

Zum Liga-Auftakt ist der TuS Bommern beim OSC Dortmund zu Gast, die in der vergangenen Saison um den Aufstieg mitspielten. „Das wird ein ganz schwieriger Start“, ist sich Brebach, der den OSC auch diesmal zu den Meisterschaftskandidaten zählt, daher sicher. Ohnehin müssten sich die Seinen erst einmal an die neue Situation gewöhnen. „Das wird eine komplett andere Geschichte. Jeder Fehler wird bestraft. Wir müssen uns damit befassen vielleicht auch ‘mal zwei, drei Spiele am Stück zu verlieren“, erklärt er, ohne aber am Klassenerhalt zu zweifeln. „Natürlich wird das schwer, aber wir haben einen guten Kader und wenn wir wieder so zusammenrücken wie in der abgelaufenen Spielzeit, dann sind die Aussichten gut.“