TTW-Damen haben die Meisterschaft noch im Blick

Die Herren des Stadtwerke Team Witten II wollen in Grimma nach vorne fahren. Aktuell liegt man auf Rang acht in Schlagdistanz zur Konkurrenz.
Die Herren des Stadtwerke Team Witten II wollen in Grimma nach vorne fahren. Aktuell liegt man auf Rang acht in Schlagdistanz zur Konkurrenz.
Was wir bereits wissen
Auf die Wittenerinnen wartet in Grimma der letzte Wettkampf der Saison. Herren derzeit auf Rang acht.

Grimma..  An diesem Sonntag fällt der Startschuss zum letzten Wettkampf der Saison in der 2. Triathlon-Bundesliga für die Zweitvertretungen des Stadtwerke Team Witten. Beim Muldental-Triathlon im sächsischen Grimma mit Jagd-Sprint wollen die Damen und Herren das Jahr so erfolgreich zu Ende bringen, wie es angefangen hat.

Der letzte Sprint-Wettkampf in Carolinensiel in der Vorwoche steckt den Athleten zwar noch in den Knochen, doch jetzt gilt es alle Kräfte für den letzten Triathlon der diesjährigen Zweitligasaison zu bündeln. Am Sonntagmorgen steht zunächst ein Prolog über 12,6 Kilometer Radfahren und 3,75 Kilometer Laufen auf dem Plan. In der Reihenfolge der erzielten Zeiten wird dann am Nachmittag ein Sprintwettkampf (750m/20km/5km) absolviert. Hier werden zuerst die besseren Radfahrer und Läufer von den starken Schwimmern gejagt, bevor sich das im Verlaufe des Rennens wieder umdrehen wird.

Damen in starker Besetzung

Der erhoffte Meistertitel ist für die Witten Damen als Tabellenzweiter noch in greifbarer Nähe. Nach dem knappen Ergebnis im letzten Rennen mit Platz vier und einem Sturz wird es aber nicht einfach. Zwei Punkte Rückstand auf Buschhütten bedeuten, dass die Formation Sabine Dettmar, Jony Heerink, Henrike Herzog und Tatjana Kortmann zwei Plätze vor dem derzeitigen Tabellenführer ins Ziel kommen muss. „Mit dieser starken Aufstellung ist das sicherlich möglich“, so Teamchef Thomas Fehrs. „Dieses Mal darf es aber kein Sturzpech geben und es muss alles zusammen passen.“

Auch bei den Herren gab es in den letzten beiden Rennen genug Pleiten, Pech, Pannen und Verletzungen - drei Verletzungen im Wettkampf, ein Raddefekt und ein Sturz spülten die Herren in den letzten beiden Veranstaltungen von Rang drei auf Rang acht der Tabelle. „Mehr Pech kann man kaum haben“, so Teamkapitän Sebastian Krusch, der zusammen mit Omar Brons, Lukas Engelbert, Peter Melcher und Christian Otto den Jagd-Sprint im oberen Mittelfeld beenden möchte. Im besten Fall könnte man noch bis auf Rang fünf nach vorne kommen, wobei eine Platzierung in den Top 10 für das Aufstiegsteam bereits ein großer Erfolg ist. Den fünften Platz in der Tabelle nimmt derzeit die Reserve des TuS Neukölln Berlin ein, die fünf Zähler Vorsprung auf die Wittener Herren hat. Insgesamt liegen die Mannschaften bis Rang zehn sehr eng zusammen - alles ist möglich.