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„TSV hat sich totgesiegt“

22.01.2015 | 00:12 Uhr

Witten. Schon seit einigen Tagen war der frühere Bundesliga-Referent des DJB, SU Annens Geschäftsführer Matthias Kiehm, bezüglich des Abensberger Vorhabens eingeweiht. „Aus Sicht des Vereins kann ich das sogar verstehen“, betonte Kiehm trotz seiner Verwunderung über den Rückzug.

„Letztlich hat sich der TSV Abensberg zuletzt totgesiegt. Welche Bedeutung hatte denn für den Verein noch der Gewinn des Bundesliga-Titels? Das wäre doch für uns oder einen anderen Club eine ganz andere Nummer - wir würden vor Freude ‘rumhüpfen.“ Das Argument des enormen Termindrucks im Vorfeld von Olympia 2016 kann Matthias Kiehm nachvollziehen - „wenngleich gar nicht klar ist, dass die besagten 20 Judoka überhaupt alle die Qualifikation für die Spiele schaffen. Und selbst das B-Team der Abensberger wäre stark genug, in der Bundesliga mitzumischen.“

Das Vorhaben des Deutschen Judo-Bundes, die Veranstaltungs-Richtlinien etwa für das Bundesliga-Finale zu ändern, spielte wohl ebenso eine Rolle bei der Abensberger Entscheidung, wie Kiehm vermutet, der noch am Dienstag mit TSV-Macher Otto Kneitinger telefonierte. „Der DJB will an dieser Veranstaltung mitverdienen. Noch ist aber nichts beschlossen - es besteht lediglich ein Vorab-Entwurf.“ Für den Annener ist nun der TSV Großhadern Top-Favorit auf den Meisterschafts-Titel. „Mit Karl-Richard Frey haben sich die Münchner noch einmal gewaltig verstärkt“, so Kiehm.

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2015-01-22 00:12
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