TSV Abensberg bleibt das Maß der Dinge
15.11.2009 | 20:53 Uhr 2009-11-15T20:53:00+0100
7:5-Finalsieg gegen überraschend starkes Hamburger Judo-Team. Bronze an Leipzig und SUA-Bezwinger Esslingen
Alter und neuer deutscher Mannschaftsmeister im Judo ist der bayrische Vorzeigeclub TSV Abensberg. Der Titelverteidiger und Seriensieger aus Niederbayern setzte sich am Samstag in der Bundesliga-Endrunde durch, bezwang in einem packenden Finale Gastgeber Hamburger JT mit 7:5.
Zuvor war auch das Semifinale keineswegs ein Spaziergang für die Abensberger. Gegen den JC Leipzig führte der große Favorit nach den ersten sieben Kämpfen nur mit 4:3, am Ende hieß es dann 7:5 für die Bajuwaren. Die zweite Vorschlussrunden-Begegnung entschied das Hamburger Judo-Team, in der Bundesliga-Vorrunde bei der Sport-Union Annen unterlegen, sein Duell mit dem Witten-Bezwinger KSV Esslingen nach 4:1-Pausenführung mit 7:4 für sich. Bronze ging damit an Leipzig und Esslingen.
Im Endkampf um Bundesliga-Gold zeigten sich die Hamburger von ihrer bissigsten Seite, lagen nach den ersten Duellen mit 3:2 sogar überraschend vorn. Abdullo Tangriev, Sascha Costa und Maksim Chykurda sorgten für die Punkte. Damit nicht genug, erhöhten Sobirov und abermals Tangriev für den Außenseiter vor heimischem Publikum in der Wandsbeker Sporthalle sogar auf 5:2 - da lag die faustdicke Sensation wirklich in der Luft. Doch die Abensberger bewiesen in der entscheidenden Phase ihre große Klasse, holten durch Siege von Uematsu, Ungvari, Bischof, Alarza und Peters noch den Titel.
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