Trompeter bläst seinen Wechsel nach Witten ab

Zog seine Zusage an den TuS Bommern überraschend zurück: Björn Trompeter (re.).
Zog seine Zusage an den TuS Bommern überraschend zurück: Björn Trompeter (re.).
Foto: WAZ-FotoPool
Was wir bereits wissen
Eigentlich hatten sie beim TuS Bommern fest mit Björn Trompeter (W. Welper) geplant - doch jetzt sagte der Rückraumspieler wieder ab.

Bommern..  Seiner Mannschaft teilte er es am Dienstag beim Training mit. Ihn selbst hatte die Nachricht schon ein paar Tage länger arg beschäftigt: Ingo Brebach, Trainer des TuS Bommern, kann in der nächsten Saison nun doch nicht auf die Dienste von Björn Trompeter bauen.

„Meine erste Reaktion kann ich gar nicht beschreiben - ich war einfach nur völlig perplex und habe den Kopf geschüttelt“, meinte Brebach im Gespräch mit der WAZ. Trompeter hatte dem TuS-Coach mitgeteilt, dass er aus persönlichen Gründen nun doch bei der DJK Westfalia Welper in Hattingen bleiben werde. Dabei hatte er schon vor Wochen fest bei den Bommeranern zugesagt, die den torgefährlichen Mann für die mittlere Rückraumposition daraufhin fest eingeplant hatten. „Björn hat mir gesagt, dass er demnächst Vater wird und dass seine Entscheidung auch berufliche Gründe habe“, so Brebach.

Ein schwerer Schlag ins Kontor für den Landesliga-Primus, der sich jetzt in der Kürze der Zeit nach einer guten personellen Alternative umschauen muss. „Unser Team-Manager Thomas Hitzemann und ich müssen da jetzt gewaltig Gas geben. Die meisten Spieler haben doch ihre Entscheidungen längst getroffen“, ergänzte der TuS-Trainer.

Nachdem zuvor auch schon Gregor Grajcar seine Zusage zurückgenommen hatte, um demnächst nach Herbede zu wechseln, war dies bereits der zweite Vorfall dieser Art. „Das darf auf keinen Fall Schule machen - die Vereine brauchen Planungssicherheit“, so Brebach.