Torfestival bei Ebner-Abschied

Setzte sich am Ende gegen den Wittener Lokalrivalen durch: Hevens Kapitän Munir Sabbagh (re.) im Duell mit Ahmet Kücük.
Setzte sich am Ende gegen den Wittener Lokalrivalen durch: Hevens Kapitän Munir Sabbagh (re.) im Duell mit Ahmet Kücük.
Foto: Frank Oppitz
Was wir bereits wissen
Der TuS Heven feierte gegen den Türkischen SV ein wahres Schützenfest. Mit 8:6 (2:3) setzte sich die Truppe des scheidenen Trainers David Ebner durch.

Heven.. TuS Heven 09 II -
Türkischer SV 8:6 (2:3)

Torfolge: 1:0 Foltyn (10.), 1:1 Krasniki (17.), 2:1 Weber (22.), 2:2 Gezer (24.), 2:3 Kücük (27.), 2:4 Karagöz (49.), 2:5 Cömez (65.), 3:5 Güzeldag (72.), 4:5 Kayabasi (73.), 5:5 Olgun (76.), 6:5 Güzeldag (78.), 6:6 Kücük (82.), 7:6 Kayabasi (87.), 8:6 Schliewe (90. FE).

In einem sehr abwechslungsreichen Spiel setzte sich die Reserve des TuS Heven im Lokalderby mit 8:6 (2:3) gegen den bereits abgestiegenen Türkischen SV durch. Die Tore für die Hevener erzielten Kadir Güzeldag (2), Tuna Kayabasi (2), Mike Foltyn, Thomas Weber, Orkun Olgun und Philipp Schliewe, während für den TSV Ahmet Kücük (2), Halil Krasniki, Ayhan Gezer, Harun Karagöz und Ümit Cömez trafen.

Für die Zuschauer am Haldenweg war es eine durchaus sehenswerte Partie. Bereits in Halbzeit eins wurden fünf Treffer erzielt - 3:2 für den TSV. Auch nach dem Seitenwechsel drehte die Mannschaft von Trainer Celil Kirdar weiter auf - 5:2. „Nach der Drei-Tore-Führung schwanden bei uns die Kräfte“, so Kirdar. Die Reserve des TuS drehte dann noch mal auf und drehte die Partie in ein 8:6. „Ich bin nach dem 2:5 lauter geworden, aber dann lief es bei uns. Das war ein schöner Abschluss“, erklärte Heven-Coach David Ebner.

Für die Zukunft sieht es bei den Hevenern aber nicht mehr rosig aus. Für die kommende Spielzeit muss man an einer neuen Mannschaft basteln. Nils Achenbach, Munir Sabbagh, Kadir Güzeldag (WSV Bochum), Tolga Ismail, Harun Bas, Sinan Sari (TuS Stockum), Philipp Schliewe, Thomas Weber (VfB Annen), Mike Foltyn und Christian Engel (VfB Langendreerholz) werden den Verein verlassen. Zudem ist die Zukunft von Orhan und Fatih Cifci noch nicht geklärt. Auch beim TSV deutet sich ein Umbruch an. „Die alte Garde wird gehen. Nur Kücük und Gülsever bleiben uns erhalten“, so TSV-Trainer Kirdar.

SG Linden-Da. -
TuS Ruhrtal 3:6 (0:3)

Torfolge: 0:1 Sinanovic (1.), 0:2, 0:3 F. Heckmann (12., 18,), 1:3 (63.), 1:4, 1:5 Philipp (74., 77.), 2:5 (79.), 3:5 (80.), 3:6 F. Heckmann (89.).

Mit einem 6:3 (3:0)-Erfolg gegen die SG Linden-Dahlhausen verabschiedete sich die DJK TuS Ruhrtal in die Sommerpause. Felix Heckmann (3), Marcel Philipp (2) und Almir Sinanovic erzielten dabei die Treffer.

„Das war heute ein schönes Abschlussspiel“, konstatierte Ruhrtals Trainer Michael Ruhl. Schon nach 18 Minuten hatten die Wittener für klare Verhältnisse gesorgt. Sinanovic (1.) und Heckmann (12., 18.) trafen zur frühen und klaren Führung. „Wir wollten Felix zum Torschützenkönig (20 Tore) machen, was uns auch gelungen ist“, so Ruhl. Philipp (74., 77.) und abermals Heckmann (89.) sorgten für den 6:3-Endstand. Dass die Gäste aus Bochum noch mal auf zwei Tore ‘rangekommen waren, beunruhigte Ruhl aber nicht: „Wir waren das gesamte Spiel über spielbestimmend. Außerdem haben wir unser Ziel, die 100-Tore-Marke, erreicht. Ich bin mit der Saison zufrieden. Wir werden stärker zurück kommen.“ Die Ruhrtaler beenden die Spielzeit auf Platz fünf mit einem famosen Torverhältnis von 105:80.

In Zukunft muss die Mannschaft von Trainer Ruhl aber auf die Dienste von Andreas Hanke (Co-Trainer beim TuS Heven), Marcel Kuhn (Herbede II), Almir Sinanovic, Sven Radowsky und Andreas Friedrich (alle Karriereende) verzichten.

WSV Bochum -
SV Herbede II 0:2 (0:0)

Torfolge: 0:1 Buth (67.), 0:2 Müller (80.).

Mit einer personell extrem geschwächten Mannschaft setzte sich der SV Herbede II überraschend mit 2:0 (0:0) gegen den Ligazweiten WSV Bochum durch. Die Treffer erzielten dabei Christian Buth und Michael Müller.

Schon vor der Partie waren die Unruhen groß. Es kursierten Gerüchte, dass die Herbeder käuflich wären, damit der Bochumer Gastgeber direkt aufsteigt. „Das war im Vorfeld absoluter Schwachsinn. Wir wollten heute gewinnen und haben die richtige Antwort auf dem Platz gezeigt“, so SVH-Coach Markus Zybon. In der Tat wollten die Hausherren schnell für Klarheit sorgen, doch man prallte immer wieder an der massiven Abwehr der Wittener ab. „Wir haben heute abgewartet und wollten blitzschnelle Konter setzen. Das ist uns gut gelungen“, so Zybon. Sowohl das 1:0 durch Buth als auch das 2:0 durch Müller fielen nach Standardsituationen für die Gastgeber. „Kompliment an die Mannschaft für das Spiel. Jetzt heißt es in die Sommerpause zu gehen und gestärkt zurück zu kommen. Ich bin stolz auf die Jungs, die seit Jahren oben mitspielen“, erzählte ein zufriedener Zybon. Die Herbeder beenden die Saison auf Platz vier, mit einem Torverhältnis von 75:42.