TG Witten plagen Personalsorgen

Mathias Veit (re.) wird der TG Witten beim Heimspiel gegen Barop vermutlich fehlen.
Mathias Veit (re.) wird der TG Witten beim Heimspiel gegen Barop vermutlich fehlen.
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Was wir bereits wissen
TG Witten empfängt TVE Dortmund-Barop. Mathias Veit droht auszufallen.

Witten..  Alles andere als rosig stellt sich die Situation bei der TG Witten im Vorfeld des Heimspiel gegen den TVE Dortmund-Barop dar (Sa., 19 Uhr, Jahnhalle). Trainer David Glöckner gehen langsam aber sicher die Spieler aus.

„Die personelle Situation ist ziemlich bitter“, macht Glöckner keinen Hehl aus seiner Misere. Neben Center Mathias Veit, der mit Rückenproblemen auszufallen droht, muss der Coach auch auf Fabian Sklareck (Bänderriss) und Michael Heringhaus (muskuläre Probleme) verzichten. Dazu sind Jens Badziong (Knie) und Osita Uchegbu angeschlagen. Maelik Sheikh Al-Kaar und Flügelspieler Dario Papaleo aus der Reserve werden daher am Samstag zum Kader stoßen. „Das ist allerdings auch nicht ganz unproblematisch“, sagt Glöckner in Anbetracht der Tatsache, das die „Zweite“ vorher selbst gefordert ist.

Gerade der Ausfall von Center Mathias Veit könnte gegen Barop zum Knackpunkt werden. Denn die Dortmunder haben sich mit Johannes Grote (2,07 m) im Zentrum verstärkt und befinden sich auf dem aufsteigenden Ast. „Ich kenne Johannes noch aus meiner Zeit in Aplerbeck“, sieht Glöckner im ehemaligen Zweitliga-Spieler durchaus Gefahrenpotenzial für seine TG. Dennoch macht der Coach der Ruhrstädter klar, dass man vor heimischem Publikum punkten sollte. „Wir dürfen auf keinen Fall in den Abstiegsstrudel geraten“, so Glöckner. Bei einer Pleite gegen die nur vier Zähler zurückliegenden Baroper könnte das schnell passieren.