SVH und HSV in Sprockhövel am Ball

Der SV Herbede (weiß) ist heute in der Sprockhöveler Glückaufhalle am Ball.
Der SV Herbede (weiß) ist heute in der Sprockhöveler Glückaufhalle am Ball.
Foto: Oliver Schinkewitz
Was wir bereits wissen
Der SV Herbede und der Hammerthaler SV spielen ab heute in der Glückaufhalle in Sprockhövel um den WAZ-Pokal. SVH-Co-Trainer Guido Silberbach stellt den Spaß in den Vordergrund, will aber trotzdem weiter kommen.

Sprockhövel/Witten..  Wer an den Feiertagen den Fußball vermisst hat, der ist heute in der Glückaufhalle in Sprockhövel gut aufgehoben. Dort findet bis einschließlich Montag die 26. Auflage des Hallenfußball-Turniers um den WAZ-Pokal statt. Mit dem SV Herbede und dem Hammerthaler SV werden auch zwei Wittener Mannschaften mit von der Partie sein, die bereits heute am Ball sind.

Drei Turniertage, vier Gruppen, 20 Mannschaften – der WAZ-Pokal hat schon Tradition und ist bei Spielern wie Zuschauern gleichermaßen beliebt. „Das ist ein schönes Turnier, an dem wir immer sehr gerne teilnehmen“, sagt Herbedes Co-Trainer Guido Silberbach. Dabei schnitten die Fußballer von der Kemnade mal besser, mal schlechter ab. Im Vorjahr lief es bescheiden: Da hatte sich der SVH in die K.O.-Runde gezittert und kassierte hier gleich im Viertelfinale eine 0:2-Niederlage gegen die SF Niederwenigern. Anschließend ging auch das Spiel um Platz sieben gegen den FSV Gevelsberg mit 1:2 verloren.

Auf den Hattinger Landesligisten Niederwenigern trifft Herbede in diesem Jahr schon in der Vorrunde. Eine harte Nuss. Die weiteren Gegner in der Gruppe B indes gehören in die Kategorie „machbar“. Die TSG Sprockhövel II und der AC Hattingen spielen in der Kreisliga A, der VfL Gennebreck spielt in der Kreisliga B. „Die Jungs sollen Spaß haben und die Sache nicht zu ernst nehmen. Zum Weiterkommen sollte es aber schon reichen“, sagt Silberbach. Er und Trainer Marco Held werden diesmal nicht auflaufen. Insgesamt bietet der SV Herbede neun Spieler auf, darunter unter anderem Fabrizio Leone, Gianluca Silberbach und Gavin Hope, denen man in der Halle einiges zutrauen darf.

Während die Herbeder klarer Favorit auf einen der ersten beiden Gruppenplätze sind, dürfte es für den Hammerthaler SV schwierig werden, über die Vorrunde hinaus zu kommen. Der Wittener C-Ligist trifft in der Gruppe A unter anderem auf den Landesligisten SC Obersprockhövel sowie Bezirksligaabsteiger TuS Hattingen.

Richtig vorbereiten auf die Hallenstadtmeisterschaft in Witten am 10./11. Januar können sich der SV Herbede und der Hammerthaler SV nicht. Denn in Sprockhövel gelten letztmals die alten Hallenregeln. Bei der Stadtmeisterschaft werden dann die neuen, am Futsal orientierten Regeln angewendet. „Das wird eine große Umstellung werden und Chaos geben“, meint Silberbach, der sich freut, dass es in Sprockhövel eine Rundum-Bande gibt.