SVB rutscht auf einen Abstiegsplatz

Auf einen Abstiegsplatz gerutscht: Sebastian Queißer und Patrick Bräuer (v.l.) warten mit dem SV Bommern 05 weiterhin auf den ersten Punktgewinn im Jahr 2015.
Auf einen Abstiegsplatz gerutscht: Sebastian Queißer und Patrick Bräuer (v.l.) warten mit dem SV Bommern 05 weiterhin auf den ersten Punktgewinn im Jahr 2015.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
SV Bommern 05 kassiert bei der 1:2-Pleite beim VfB Westhofen den entscheidenden Gegentreffer erst in der Nachspielzeit. 2015 noch punktloser SVB erstmals seit dem dritten Spieltag auf einem Abstiegsplatz.

Schwerte.. VfB Westhofen -
SV Bommern 05 2:1 (0:0)

SVB: Kwapich, Janek (74. Tytko), Queißer, Bräuer, Karczewski (59. Herbrechter), Berghaus, Müller, Schumacher, Schröder, Bech, Jakobs (52. Kraus).
Torfolge: 1:0 (69.), 1:1 Tytko (86.), 2:1 (90.).

Erstmals seit dem dritten Spieltag steht der SV Bommern 05 wieder auf einem Abstiegsplatz in der Fußball-Bezirksliga. Nach der 1:2-Pleite beim VfB Westhofen mussten die Wittener den FSV Gevelsberg (2:0 bei ETuS Schwerte) in der Tabelle passieren lassen. Bitter: Der SVB kassierte in Westhofen den entscheidenden Gegentreffer erst in der Nachspielzeit.

Beide Mannschaften hatten mit dem Regen und vor allem mit dem starken Wind zu kämpfen. So wurde mehr Fußball gekämpft als gespielt. Torchancen waren im ersten Durchgang auf beiden Seiten Mangelware. Die beste Möglichkeit hatte noch Bommerns Benjamin Schröder, der aus 15 Metern verzog. Nach dem Seitenwechsel änderte sich daran nichts. Es passte ins Bild, dass der erste Treffer nach einer Standardsituation fiel: Nach einem Freistoß von der rechten Seite erzielte Westhofen per Kopf die Führung (69.).

Bommern riskierte jetzt mehr, kam aber zunächst nicht zu zwingenden Torchancen. Dann verpassten erst die Hausherren das 2:0, ehe Maurice Tytko nach Flanke von Michael Kraus am zweiten Pfosten zur Stelle war (86.). „Das Unentschieden wäre in Ordnung gegangen“, befand SVB-Coach Semin Salkanovic, der von seinem Team „eine Steigerung um 100 Prozent“ sah. Doch mit der allerletzten Aktion spielte Westhofen einen Freistoß aus der eigenen Hälfte lang in den Strafraum und traf irgendwie noch zum Sieg.