SVB hat es selbst in der Hand

Die Kicker des SV Bommern könnten letztlich allen Grund zum Jubeln haben. Den Klassenerhalt kann man nämlich aus eigener Kraft schaffen.
Die Kicker des SV Bommern könnten letztlich allen Grund zum Jubeln haben. Den Klassenerhalt kann man nämlich aus eigener Kraft schaffen.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Salkanovic-Elf tritt beim SSV Kalthof an.

Bommern..  Eine anspruchsvolle Auswärtspartie kommt auf Coach Semin Salkanovic und seine Bommeraner zu. Die Ruhrstädter sind beim Tabellensiebten SSV Kalthof zu Gast (Sonntag, 15 Uhr, SSV-Arena). Chancenlos ist man trotz drohender Ausfälle dabei allerdings keinesfalls.

Stürmer Marcel Herrmann ist auf Klassenfahrt und wird Salkanovic zwei Spiele fehlen. Mischa Berghaus muss seine zehnte gelbe Karte absitzen und auch Benjamin Schröder (Knie) und Abwehrchef Sebastian Queißer (krank) drohen auszufallen. „Das ist natürlich nicht so optimal“, gesteht der Trainer ein.

Dennoch sollten die Bommeraner die Partie gegen die Sauerländer nicht schon im Vorfeld abschenken, wie ein Blick auf die Heimbilanz der Hausherren zeigt. Gerade einmal vier Siege stehen zwei Unentschieden und schon sechs Niederlagen vor eigenem Publikum gegenüber. Daheim zeigt der SSV oft ein völlig anderes Gesicht als auswärts. In der Fremde verließ man erst zwei Mal als Verlierer den Platz und fuhr schon sieben „Dreier“ ein. Unter anderem beim 5:1-Sieg im Hinspiel gegen den SV Bommern am Goltenbusch. So ein Debakel sollte sich aus SVB-Sicht nicht wiederholen. Zumal es so langsam aber sicher in die heiße Phase im Kampf um den Ligaverbleib geht. „Mit einem Punkt wäre ich schon zufrieden“, sagt Salkanovic.

Die Seinen trennt derzeit gerade einmal ein Zähler von den Abstiegsrängen - dennoch befindet man sich wohl in der besten Ausgangslage aller Wittener Bezirksligisten, auch wenn der SVB an den letzten Spieltagen das Spitzenduo FC Wetter/SW Breckerfeld zu bespielen hat. Denn in den nächsten zwei Wochen geht’s erstmal noch gegen Schlusslicht VTS Iserlohn und den Tabellenvorletzten TuS Wengern.

Mit zwei Siegen in diesen Abstiegsduellen und einem Punkt aus dem Kalthof-Spiel würde man einen gewaltigen Schritt in Richtung Bezirksliga-Verbleib machen.