SV Herbede muss im Viertelfinale die Segel streichen

Für Gavin Hope (am Ball) und den SV Herbede war im Viertelfinale nach einer 0:1-Pleite Endstation beim WAZ-Pokal der TSG Sprockhövel.
Für Gavin Hope (am Ball) und den SV Herbede war im Viertelfinale nach einer 0:1-Pleite Endstation beim WAZ-Pokal der TSG Sprockhövel.
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Was wir bereits wissen
SVH verpasst das Weiterkommen in Sprockhövel nach 0:1-Pleite gegen Ligakonkurrenten. So bleibt nur die Trostrunde für die Wittener.

Sprockhövel..  Schnell beendet war der zweite Turniertag für den SV Herbede beim WAZ-Pokal der TSG Sprockhövel. Im Viertelfinale musste sich der Landesligist dem SC Obersprockhövel knapp mit 0:1 geschlagen geben und verpasste so das Weiterkommen.

Bereits zweimal hatten sich die Wittener den Sieg bei der Veranstaltung in der Nachbarstadt sichern können. Dazu kommen zahlreiche Finalteilnahmen. Diesmal war bereits in der Runde der letzten Acht Endstation. In der Vorrunde war man mit zwei Siegen gut gestartet, ehe man sang- und klanglos gegen die SF Niederwenigern verlor. Dank eines 3:2-Sieges gegen den B-Ligisten VfL Gennebreck konnte man die Vorrunde dennoch überstehen. Am ungewohnten Montagabend wurde nun die Finalrunde ausgespielt.

Der Gegner im Viertelfinale war dem SVH dabei bestens bekannt, schließlich geht der SC Obersprockhövel ebenfalls in der Landesliga auf Torejagd. Erst vor wenigen Wochen musste man sich auf eigenem Platz mit 1:2 geschlagen geben. Dafür hatte man das Hinspiel auswärts mit 1:0 für sich entscheiden können. In der Tabelle liegt der SCO drei Punkte und zwei Plätze hinter Herbede auf Rang vierzehn - einem Abstiegsplatz.

So entwickelte sich ein enges Spiel, in dem keine der beiden Mannschaften wirklich überzeugen konnte. „Es war eine Partie zwischen zwei schlecht aufgelegten Teams“, fand Guido Silberbach, Co-Trainer des SV Herbede, deutliche Worte. Im Gegensatz zur Vorrunde wurden nun zweimal zehn Minuten absolviert. Zwar erspielte man sich einige Gelegenheiten, den Ball konnte man aber nicht im Tor unterbringen. Die beste Möglichkeit vergab Gianluca Silberbach in der ersten Halbzeit. Doch nach einem leichten Abspielfehler in der Defensive geriet man noch vor der Pause in der Rückstand. Im zweiten Durchgang konnte der SVH die Partie dann nicht mehr drehen. „Der SCO hat viel hinten herum gespielt und uns ordentlich laufen lassen“, so Silberbach. Die zweite Wittener Mannschaft, der Hammerthaler SV, war in der Gruppe B bereits in der Vorrunde ausgeschieden.