SU Annen stellt durchweg deutsches Team

Bislang immer eine zuverlässige Punktesammlerin für die SUA: Jessica Zaib (li.).
Bislang immer eine zuverlässige Punktesammlerin für die SUA: Jessica Zaib (li.).
Foto: Oliver Schinkewitz
Was wir bereits wissen
Erster Heimkampf für die Bundesliga-Damen der SU Annen - am Samstag sollen gegen Neuling PSV Duisburg zwei weitere Punkte her.

Witten..  Ein wenig beeindruckt hat ihn der deutliche Erfolg von Neuling PSV Duisburg gegen Brandenburg (9:5) durchaus - daraus machte Daniel Möller, Trainer der Judo-Damen von der SU Annen, auch gar keinen Hehl. Am Samstag (16 Uhr, Kälberweg) empfangen nun die Wittenerinnen den starken Aufsteiger und hoffen auf ihren zweiten Sieg.

Der Auftakt jedenfalls hat Mut gemacht, das 7:5 in Bottrop gab die Richtung vor für die kommenden Wochen und Monate. „Wir wollen natürlich auch am Samstag gegen Duisburg zwei Punkte“, betont Möller und versichert, dass er ein noch stärkeres Aufgebot beisammen hat als noch in der Vorwoche. Und eine Besonderheit gibt’s obendrein: Die SU Annen verzichtet im ersten von zwei Heimkämpfen auf ihre niederländischen Asse, tritt mit einem durchweg aus deutschen Kämpferinnen bestehenden Team an. „Ich weiß einfach, dass wir in den entsprechenden Gewichtsklassen auch so sehr stark besetzt sind“, vertraut Daniel Möller auf sein gutes Näschen.

Erstmals werden am Samstagnachmittag am Kälberweg U 20-Auswahlkämpferin Nieke Nordmeyer und Kristin Büssow für die Sport-Union auf die Matte gehen. Beide heben das ohnehin schon beachtliche Niveau des Wittener Kaders noch zusätzlich an - nicht ohne Grund werden die SUA-Damen von dem einen oder anderen Konkurrenten als Topfavorit auf den Gruppensieg im Liga-Norden angesehen.

„Wir haben beinahe den halben Nationalkader der U 20-Junioren in unserem Aufgebot - darauf können wir schon stolz sein, und das gibt uns auch viel Zuversicht für die kommenden Jahre“, freut sich der 27-jährige Coach über die sportliche Klasse seines Damen-Teams. Hinzu kommen neben Schwergewichtlerin Büssow mit den Eigengewächsen Miriam Dunkel und Jessica Zaib weitere Punktegaranten, die schon in Bottrop auftrumpften.

„Wir müssen natürlich abwarten, mit welchem Team Duisburg hier aufläuft. Grundsätzlich ist das aber ein absolut konkurrenzfähiger Gegner mit einem richtig stark besetzten Kader“, weiß Daniel Möller. Vor allem Duisburgs Sportlerin des Jahres 2014, die Jugend-Europameisterin Lara Reimann (-63 kg), bürgt schon für enorme Qualität. „Ich sehe uns allerdings in den beiden unteren sowie in den oberen Gewichtsklassen ab 70 Kilogramm gegenüber Duisburg im Vorteil“, so Möller. Mit dem zweiten Saisonsieg kämen die SUA-Damen der erneuten Endrunden-Qualifikation wieder ein ganz schönes Stückchen näher.