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PV-Triathlon Witten

Strapaziöse Tour vor der Brust

26.02.2010 | 13:38 Uhr

Bundesliga-Triathlet Stefan Zelle (PVT) wird gemeinsam mit dem Lemgoer Flemming Neumann ein Mountainbike-Rennen in Südafrika bestreiten

Ein Rennen ohne Schwimmen und Laufen klingt für Triathleten zunächst mal weniger anspruchsvoll. Doch das, was sich Stefan Zelle, Bundesliga-Starter des AVU-Teams vom PV-Triathlon, nun vorgenommen hat, klingt nach einem großen Abenteuer.

Mit dem Mountainbike wird er beim „Absa Cape Epic”, dem größten und schwersten Mountainbikerennen der Welt, in Südafrika teilnehmen. Hierbei handelt es sich um ein Etappenrennen, dass über acht Etappen, 755 km und 14 000 Höhenmeter geht. Das sind im Schnitt knapp 100 km und 2000 Höhenmeter pro Tag. „Das Rennen wird in Zweierteams gefahren. Ich werde mit einem Freund aus der Triathlon-Bundesliga, dem Lemgoer Flemming Neumann, antreten”, berichtet Stefan Zelle.

Stefan Zelle

Bis zum Start ist es nicht mehr lange, so dass die beiden Athleten in den letzten Vorbereitungen stecken. „Ich fliege noch einmal für neun Tage nach Frankreich zum Trainieren, während Flemming bereits früher nach Südafrika fliegt, um dort die letzten Trainingskilometer zu sammeln”, sind die Bundesligastarter schon jetzt sehr auf den Startschuss am 21. März fokussiert.

Neben der physischen Belastung erwartet die beiden ein Vergleich mit den besten Mountainbikefahrern der Welt. „Es wird spannend sein, zu erfahren, wie wir mit den Bedingungen klarkommen. Sonst haben wir ja meist ebene Strecken und Rennräder unter dem Sattel”, weiß Stefan Zelle um die Besonderheiten der Strecke.

Die gemachten Erfahrungen möchte der Leistungsträger des AVU-Teams während der Tour gerne teilen. „Ich werde versuchen, so oft wie möglich in unserem Internet-Blog (www.epic2010.blogspot.com) Neuigkeiten während des Rennens zu verbreiten”, gibt Zelle bekannt.

Während der Bundesliga-Athlet zu einem Rennen in wärmere Gefilde aufbricht, wird ein anderer Hoffnungsträger des Teams von Betreuer Matthias Bergner, Georg Potrebitsch, für acht Wochen nach Mallorca aufbrechen. „Ich bin das freundlich ausgedrückte schlechte Wetter hier satt und werde vom 3. März bis 2. Mai meine Zelte auf Mallorca aufschlagen. Nach ein, zwei Erholungswochen im Mai hoffe ich dann topfit in die ersten Rennen in der Liga gehen zu können”, denkt Potrebitsch schon jetzt an den Beginn der Bundesligasaison Mitte Mai in Gladbeck.

Redaktion

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