Stockums Mimimalisten haben den „Pott“

So sehen Sieger aus: Die B-Jugend des TuS Stockum ist verdienter Stadtmeister 2015. Die Jungs von der Pferdebachstraße blieben ohne Gegentreffer während des Turniers.
So sehen Sieger aus: Die B-Jugend des TuS Stockum ist verdienter Stadtmeister 2015. Die Jungs von der Pferdebachstraße blieben ohne Gegentreffer während des Turniers.
Foto: WAZ
Dank einer starken Defensive sicherte sich die B-Jugend des TuS Stockum den Stadtmeistertitel. Im Finale bezwangen der TuS den FSV Witten mit 1:0.

Witten..  Der TuS Stockum ist B-Jugend-Stadtmeister 2015. Die Truppe von Trainer Benjamin Komm sicherte sich im Finale mit einem 1:0-Erfolg gegen den FSV Witten den Titel. Platz drei belegte der TuS Heven, der im „kleinen Finale“ den Portugisischen SV mit 3:1 schlug.

Bereits zum Beginn des Turniers wurde klar, welche Mannschaften zum Favoritenkreis gehörten. So setzten sich in Gruppe A der TuS Heven und der PSV, die Überraschungsmannschaft des Turniers, durch. Für die SF Schnee und den SV Herbede ging es bereits vor der Endrunde wieder nach Hause. In Gruppe B und C setzten sich jeweils der TuS Stockum und der FSV Witten durch. Der SV Bommern, TuRa Rüdinghausen, VfB Annen, SV Bommern und die Zweitvertretung des FSV Witten schieden aus und waren zum Zuschauen verdammt. Somit versprachen die Halbfinalspiele Spannung pur.

Für den Nachwuchs der Stockumer war es eine Saison zum Vergessen. Nach dem Abstieg aus der Bezirksliga versuchten die Kicker von der Pferdebachstraße eine Art Wiedergutmachung. „Wir haben die Jungs gut eingestellt bekommen. Da war der Wille, der Ehrgeiz und die Leidenschaft, das Turnier zu gewinnen. Das war nach der Saison ein versöhnlicher Abschluss“, so Jugendleiter Gerhard Reicherz. In der Tat ließ man keinen Zweifel an seiner Favoritenrolle. Man ging ungeschlagen und mit einer „weißen Weste“ durchs Turnier. Offensiv ließ man zwar kein Spektakel abbrennen, dafür stand die Defensive felsenfest. Im Halbfinale bekam das der TuS Heven zu spüren, der immer wieder anlief, aber kein Durchkommen fand. Den 1:0-Siegtreffer für die Stockumer erzielte Jan Zöllner kurz vor Schluss.

Im zweiten Halbfinale fanden sich dann der „Underdog“ des PSV und Ex-Landesligist FSV Witten wieder. Lange war es eine offene Partie, bis Tom Rehkopp und Batuhan Doganay den FSV erlösten. Am Ende hieß es 3:1.

Im Spiel um Platz drei zeigte der TuS Heven, dass er zu Recht zu den besten Mannschaften Wittens gezählt wird. Man erspielte sich hochkarätige Torchancen gegen die Portugiesen und hätte das Ergebnis höher gestalten können. Rijad Alomerovic erzielte den einzigen Treffer der Partie - 1:0.

Im Finale hieß es also TuS Stockum gegen FSV Witten. Beide Mannschaften gingen als Gruppenerster in die Endrunde und zeigten gute Leistungen im Halbfinale. Gleich zu Beginn aber der Schock für den Nachwuchs des FSV Witten. Mateo Zeko tankte sich über die rechte Seite durch und bediente mustergültig Jonah Bialowons, der für die Führung des TuS Stockum sorgte - 1:0. Die Stockumer verteidigten in der Folge sehr clever und brachten den knappen Vorsprung über die Zeit.

Für Trainer Benajmin Komm war es der letzte Erfolg mit dem TuS Stockum. Er hört nach der Saison auf: „Ich bin stolz auf meine Jungs. Sie haben mir den Titel versprochen und Wort gehalten. Der Sieg war wichtig für das Selbstvertrauen.“