Stockumer Reserve betritt nach dem Aufstieg Neuland

In der vergangenen Saison gelang den Stockumern der direkte Wiederaufstieg. Mit der Mannschaft der letzten Spielzeit hat das Team jetzt jedoch nur noch bedingt etwas zu tun. So wartet eine schwere Aufgabe auf die Wittener.
In der vergangenen Saison gelang den Stockumern der direkte Wiederaufstieg. Mit der Mannschaft der letzten Spielzeit hat das Team jetzt jedoch nur noch bedingt etwas zu tun. So wartet eine schwere Aufgabe auf die Wittener.
Was wir bereits wissen
Kai Koch und Matthias Knepper sind das neue Trainer-Duo. Ziel ist in erster Linie der Klassenerhalt

Stockum.. Nach nur einem Jahr Unterbrechung ist die Zweivertretung des TuS Stockum II in der Kreisliga A. Dank eines starken Endspurts gelang der Mannschaft von der Pferdebachstraße der direkte Wiederaufstieg. Trotzdem betreten die Wittener in der kommenden Spielzeit Neuland.

In der Staffel 1, in die es nach dem Abstieg der ersten Mannschaft für die TuS-Reserve geht, warten fast ausschließlich unbekannte Gegner. Das macht die Herausforderung für die neuformierte Mannschaft nicht einfacher. Mit Trainer Jan Kastel sowie den Spielern Kevin Mohar, Nicholas Schmitz und Andree Jungk geht das Herz der Aufstiegsmannschaft in der kommenden Spielzeit für Rüdinghausen auf Punktejagd. Trotzdem haben die Stockumer ein schlagkräftiges Team auf die Beine gestellt. Mit Kai Koch und Matthias Knepper gibt ein neues junges Trainergespann nun die Kommandos an der Seitenlinie. „Für mich ist das Neuland, aber ich habe richtig Lust auf diese Aufgabe“, sagt Kai Koch, der nach den ersten Trainingseinheiten schon fast euphorisch klingt: „Ich bin begeistert von der Truppe.“

Zwar spielen nun zwei Stockumer Mannschaften in der Kreisliga A, die Rollen bleiben aber klar verteilt. Der Fokus liegt weiterhin auf dem Team von Dirk Reinert, das in der neuen Saison möglichst oben mitspielen soll. Die Reserve fungiert weiterhin als Unterbau, aber keineswegs als Stiefkind. „Der Verein hat sich richtig Mühe gegeben, damit wir konkurrenzfähig werden. Und das sind wir mit Sicherheit“, sagt Koch.

Gleich vier ehemalige A-Jugendlich dürfen Koch und Knepper in die Mannschaft integrieren. Und auch an Routine mangelt es nicht, dafür sorgen Oliver Gunia und Mathias Bernat. Früher oder später könnten zudem noch Spieler aus dem Kader der ersten Mannschaft hinzustoßen. „Viele Spieler haben keine bis wenig Erfahrung im Seniorenbereich. Für sie wird es ein Lernprozess“, sagt Koch, der als Ziel in erster Linie den Klassenerhalt ausgibt. „Und vielleicht können wir ja für die eine oder andere Überraschung sorgen.“ Das erste Testspiel bestreitet man am 26. Juli beim SuS Oespel-Kley.