Stockum und Bommern müssen sich noch kräftig strecken

Konnte einen Treffer zum wichtigen 2:0-Sieg des SV Bommern 05 beim Spitzenteam SpVg. Hagen 11 besteuern: Michael Krauß .
Konnte einen Treffer zum wichtigen 2:0-Sieg des SV Bommern 05 beim Spitzenteam SpVg. Hagen 11 besteuern: Michael Krauß .
Foto: Fotopool / Bernd Böhmer
Was wir bereits wissen
Auf die beiden Wittener Teams wartet im Abstiegskampf noch eine Menge Arbeit. Leichter Aufwärtstrend zu erkennen.

Witten..  Alle drei Wittener Bezirksligisten machen beim Blick auf die Tabelle derzeit Sorgen. Nicht nur der VfB Annen, auch der TuS Stockum und der SV Bommern 05 befinden sich in einer schwierigen Situation. Es droht der Abstieg in die A-Liga.

SV Bommern

Derzeit die besten Chancen aus Wittener Sicht haben die Bommeraner in der Staffel sechs. Durch den überraschenden 2:0-Erfolg über Titelkandidat SpVg. Hagen 11 am Wochenende steht man mit 22 Punkten nun wieder über dem Strich. Die Mannschaft von Trainer Semin Salkanovic hatte in der Vorbereitung einen glänzenden Eindruck hinterlassen, kam dann jedoch nicht wirklich in Tritt. Abzuwarten bleibt nun, ob der Knoten nach dem starken Auftritt in der Volmestadt jetzt endgültig geplatzt ist.

Im nächsten Heimspiel trifft man auf den fünftplatzierten SC Berchum Garenfeld, alles andere als eine leichte Aufgabe. Danach reist man zum FSV Gevelsberg, der aktuell nur einen Punkt mehr auf dem Konto hat als die Wittener - Abstiegskampf pur. Gelingt es an die starken Offensivleistungen der Vorbereitung anzuknüpfen und hinten halbwegs sicher zu stehen, hat man gute Chancen auf ein weiteres Jahr Bezirksliga.

TuS Stockum

Die Stockumer kämpfen gemeinsam mit Annen in der Staffel zehn um den Ligaverbleib. Eines der beiden Wittener Teams wird es am Saisonende wohl erwischen - es sei denn, es geschieht noch ein kleines Fußballwunder. Die Rot-Weißen sind derzeit nur Vorletzter, doch die Tabelle lügt etwas. Der Landesliga-Absteiger hat eine Partie weniger auf dem Konto. Mit einem dazugerechneten Sieg stünde man über dem Strich.

Die bisherige Saison der Stockumer mit turbulent zu umschreiben, wäre fast noch untertrieben. Trainerwechsel, etliche Abgänge, viele Querelen im Umfeld - Coach Dirk Reinert ist um seine Aufgabe derzeit nicht wirklich zu beneiden. Doch in den letzten beiden Spielen blieb man zumindest unbesiegt. Weiter geht es mit dem Gastspiel beim SV Fortuna Herne. Dort muss der TuS endlich einmal beweisen, dass er auch auf fremden Plätzen wichtige Zähler sammeln kann.