Stadtwerke Team startet in Carolineninsel

Sabine Dettmar startet mit dem Stadtwerke Team II in Grimma und soll dort ein gutes Ergebnis einfahren.
Sabine Dettmar startet mit dem Stadtwerke Team II in Grimma und soll dort ein gutes Ergebnis einfahren.
Foto: Oliver Schinkewitz
Was wir bereits wissen
In der 2. Triathlon-Bundesliga steht am Samstag in Carolineninsel der dritte Wettkampf auf dem Programm. Das Stadtwerke Team schickt seine Eigengewächse ins Rennen.

Witten..  Am Samstag starten die Damen und Herren der Stadtwerke Teams II beim vorletzten Wettkampf der 2. Bundesliga beim Sparkassen-Triathlon Carolinensiel. Im Nordseebad Carolinensiel-Harlesiel, im vergangenen Jahr erstmals Bundesligastandort, wird mit der Sprintdistanz (750 Meter/20 Kilometer/5 Kilometer) das dritte Format der Triathlon-Bundesliga (Mannschaftssprint, Olympische Distanz, Sprintdistanz) bestritten.

Genau wie schon in Eutin bei der Olympischen Distanz werden die Karten auch hier ganz neu gemischt. Die Damen vom Stadtwerke Team Witten führen die Liga nach drei Wettkämpfen an und peilen für den „Hitzeschlacht-Wettkampf“ am Samstag eine Platzierung unter den ersten vier an. Als Speerspitze wird Henrike Herzog, amtierende deutsche Duathlon-Meisterin der Juniorinnen, vorangehen. Die „alten Hasen“ Teamcaptain Sabine Dettmar und Tatjana Kortmann sollen an der Nordsee für gute Platzierungen sorgen. Diotima Berk als vierte im Bunde kann mit ihrer Schwimm- und Radstärke für eine Überraschung gut sein.

Die Herren werden genau wie die Damen mit einer Mannschaft fast aus reinen Wittener Eigengewächsen an den Start gehen. Teamcaptain Sebastian Krusch, Lars Wenzel, Kilian Fladung, Lukas Engelbert und Alexander Seuser bei seinem Zweitligadebüt haben am Samstagabend als Aufsteiger und Underdog nichts zu verlieren. Nach den tollen Ergebnissen mit Platz drei und fünf in den ersten beiden Rennen und dem Pech im letzten Wettkampf, sind die Athleten höchst motiviert, eine Platzierung im vorderen Mittelfeld zu erreichen.

Als Ersatz stehen am Samstag auch noch Kaderathlet Janosch Heldt und der zweitligaerfahrene Simon Hoyden parat. Thomas Fehrs wird höchst gespannt an der Wettkampfstrecke stehen: „Mit den zwei Mannschaften, die fast nur aus Wittenern bestehen, wollen wir uns natürlich nicht verstecken, sondern unsere Qualitäten ausspielen“, sagt der Teamchef der Wittener. Er ergänzt: „Die Damen sollen am Ende der Saison möglichst den Meistertitel der 2. Bundesliga holen und die Herren als Aufsteiger Erfahrungen sammeln.“ Der letzte Wettkampf findet eine Woche später am 12. Juli in Grimma statt.