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Schwimmen

Sechs Starts, sechs Siege

24.06.2008 | 20:41 Uhr

Lea Hartwig war die überragende Schwimmerin beim 8. Pokalschwimmen der Svg Witten.

Die Schwimmvereinigung (Svg) Witten ging optimistisch in Sachen Sport und Spaß in ihr großes Schwimmsportwochenende. Mit großem Erfolg und viel Engagement bewältigten Helfer, Trainer, Schwimmer und Zuschauer das 35. Oskar-Rüssler Gedenkschwimmen der Masters und das 8. Pokalschwimmen um den Stadtwerkepokal. Größter Triumpf war der Sieg der, im letzten Jahr neugegründeten, Mastersmannschaft der Schwimmvereinigung, die nach 25 Jahren erstmals wieder den Wanderpokal des Oskar-Rüssler-Gedenkschwimmen gewann. Der Startschuss für das lange Wassersportwochenende fiel am Samstag um 10 Uhr. 58 Masters aus acht NRW-Vereinen hatten sich für das 35.Oskar-Rüssler-Gedenkschwimmen angekündigt. Nachdem die 126 Einzel- und 16 Staffelstarts ins Wasser gepfiffen waren, stand fest, dass die Mastersabteilung der Schwimmvereinigung zurück im Schwimmsport ist. Die Schwimmer um das Trainerduo Heike Adams und Michael Schmidt hielten - ein echtes Jubiläum - nach 25 Jahren wieder den Wanderpokal in den Händen. Diesen erschwammen Klaus Karmann (AK 70), Uwe Schmidt (AK 55), Olaf Gundlach (AK 50), Torsten Krzossa, Thomas Brenne, Frank Adams (alle AK 40), Ralf Becker, Holger Hausmann (beide AK 30), Markus Peters, Michael Schmidt (beide AK 20), Ana Kietzke-Pereira (AK 35), Beate Hauber (AK 40) sowie Katja Kern und Anke Barnert-Henrichsen (beide AK 30). In der Gesamtwertung gelang den Masters der SUA ein hervorragender zweiter Platz. Dritter wurde der SV Lünen. Am Nachmittag begann das 8. Pokalschwimmen, zu dem 544 Aktive aus 25 Vereinen gemeldet waren. Das grandiose Wetter bildete den Rahmen für die sportlichen Leistungen. Im Wasser wurde an beiden Tagen alles gegeben, um den großen Wanderpokal der Stadtwerke mit nach Hause zu nehmen. Auch wenn die Wettkämpfe am zweiten Tag bereits um 9 Uhr begannen, war die Stimmung bestens, denn neben den stimmgewaltigen Ruhrgebietsvereinen waren auch auch sieben Vereine aus den Karnevalshochburgen Düsseldorf und Köln angereist. Mit Tröten, Lautsprechern und Fangesängen wurden die Aktiven angefeuert und zu neuen Bestleistungen angetrieben. Die Schwimmvereinigung kam mit ihren 38 Aktiven aus der A-, B- und C-Gruppe - bei großer Konkurrenz auf einen sehr guten fünften Platz (479 Punkte). Herausragend dabei war die Leistung von Lea Hartwig (Jahrgang 1999), die mit ausgezeichneten Zeiten über 50m Freistil (0:35,93), 200m Freistil (2:57,16), 400 m Freistil (6:15,14), 100 m Brust (1:43,31), über 100m Schmetterling (1:39,60) und 200m Lagen (3:18,16) nicht nur gewann und neue Bestzeiten schwamm, sondern sich in die Spitzengruppe der deutschen Jahrgangsbestenliste schob. Über 400 m Freistil wird sie nun sogar als Nummer eins geführt. Außerdem wurden, wie in jedem Jahr, die Besten eines Jahrgangs mit einem Pokal geehrt. Auch hier wurde Lea Hartwig aufgerufen. Sie ergatterte den Pokal ihres Jahrgangs über 50m Freistil (0:35,93 Minuten/302 Punkte). Des weiteren durften sich zwei weitere Wittener über einen Pokal freuen. Fabio Baniseth (Jahrgang 1995), ebenfalls von der Svg Witten, bekam ihn über 50 m Freistil (0:27,50) und Marcel Manthey von der Sportunion Annen (Jahrgang 1991) für die selbe Disziplin (0:28,33). Als Gesamtsieger wurde die Mannschaft der TSV Solingen 1877 ausgezeichnet. Mit 630 Punkten konnten sie sich gegen den Zweitplatzierten SC Neptun Köln-Porz (537 Punkte) und die Mannschaft vom SV Horrem-Sindorf (525 Punkte) durchsetzen. Gegen 18 Uhr war der Wettkampf am Sonntagabend schließlich beendet. Und eines stand jetzt ganz sicher fest: Das Wetter hatte nach sieben Jahren endlich einmal mitgespielt und nicht nur die Organisatoren erfreut.

Dietmar Mauer

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