Schwere Aufgabe für Schwartz-Sieben

Herbedes Torhüter Christian Scholz (li.) zählt zu den besten Keepern der Liga. Seine Qualitäten werden am Samstag gegen Westfalia Hombruch wieder gefragt sein.
Herbedes Torhüter Christian Scholz (li.) zählt zu den besten Keepern der Liga. Seine Qualitäten werden am Samstag gegen Westfalia Hombruch wieder gefragt sein.
Foto: Fischer
Was wir bereits wissen
HSV Herbede ist bei Westfalia Hombruch am Ball. Gastgeber enorm heimstark.

Herbede..  An das letzte Spiel vor der gut vierwöchigen Osterpause dürfte man beim HSV Herbede keine allzu guten Erinnerungen haben, so ging man im Derby gegen den TuS Bommern im zweiten Spielabschnitt doch deutlich baden. Die spielfreie Zeit sollte man genutzt haben, um die Köpfe wieder frei zu bekommen, bei Westfalia Hombruch geht’s nämlich gleich wieder in die Vollen (Samstag, 18.45 Uhr, Sph. Renninghausen).

Die Dortmunder stehen nämlich auf Tabellenplatz vier. Ende März bezwang man den FC Schalke 04 in fremder Halle und fuhr den achten Sieg im zehnten Pflichtspiel dieses Jahres ein - eine wirklich starke Bilanz. Gerade auf eigenem Parkett ist die Westfalia eine Macht. „Das wird ‘ne ganz schwere Sache“, ist sich auch Herbedes Coach Uli Schwartz sicher und erklärt, dass der Gegner gerade individuell gut besetzt sei.

Beim 32:23 im Hinspiel sind die Ruhrstädter mit dieser Qualität sehr gut zurecht gekommen - fast schon zu gut, wie Schwartz befindet. „Da waren wird zwar gewarnt, dennoch war ich überrascht, wie wir ins Rollen und Hombruch im Endeffekt unter die Räder gekommen ist“, blickt der Trainer zurück und mahnt gleichzeitig, dass dies in der Sporthalle Renninghausen so nicht noch einmal passieren wird.

Es wird vermutlich vor allem darauf ankommen, welches Team die spielfreie Zeit besser überbrücken konnte. Das der HSV Herbede vermeintlich stärkere Gegner ärgern kann, hat man in dieser Saison bereits bewiesen. Nicht umsonst befindet man sich auf Rang sechs und weit von den Abstiegsplätzen entfernt. Doch um in Hombruch etwas mitzunehmen, wird man sich von Beginn an hellwach präsentieren müssen. „Die Wettkampf-Praxis fehlt natürlich“, weiß auch Schwartz, dass die Tageform eine entscheidende Rolle spielen wird. Findet die Schwartz-Sieben allerdings schnell zu ihrem Spiel, kann der Auswärts-Coup gelingen.

Schwarz käme ein Sieg gelegen. Zwar brauchen die Seinen die Zähler ob der Tabellensituation nicht dringend, doch mit Blick auf die zukünftigen Aufgaben könnte man gut ein bisschen Selbstvertrauen tanken. Denn die haben es durchaus in sich. In der kommenden Woche empfängt man den HC Heeren-Werve, danach geht’s nach Hattingen.