Schönherr-Hölscher stürmt zum Sieg

Zufrieden konnten die Aktiven des PV-Triathlon Witten vor der Arena des MSV Duisburg nach getaner Arbeit beim Rhein-Ruhr-Marathon posieren.
Zufrieden konnten die Aktiven des PV-Triathlon Witten vor der Arena des MSV Duisburg nach getaner Arbeit beim Rhein-Ruhr-Marathon posieren.
Was wir bereits wissen
Athletin des PVT überzeugt an der Wedau in der Königsdisziplin. Vanessa Rössler und Tillmann Goltsch landen über die halbe Distanz auf dem Treppchen.

Duisburg..  Mit dem 32. Rhein-Ruhr-Marathon in Duisburg startete einer der größten Marathon- und Halbmarathonveranstaltungen in Nordrhein-Westfalen. Über 7.000 Läufer und Läuferinnen aus mehr als 40 Ländern hatten ihre Teilnahme gemeldet. So fand auch wieder eine große Gruppe des PV-Triathlon Witten den Weg in die Stadt des Stahls und der Metallverarbeitung und überzeugte mit guten Ergebnissen und Podestplätzen.

Gute äußere Bedingungen, eine flache Strecke mit Start und Ziel im Fußballstadion des MSV an der Wedau, viele Verpflegungsstationen sowie Samba-Gruppen schufen eine Atmosphäre, die die Sportler mögen und beflügeln. Den Anfang machten die Halbmarathonis. Hier hatte der PV neben vielen Breitensportlern mit Vanessa Rösler und Tillmann Goltsch zwei Eisen auf einen Treppchenplatz im Feuer. Mit der Empfehlung von Platz zwei aus dem Vorjahr, überquerte Goltsch die Ziellinie hinter Lokalmatador Karol Grunenberg vom ASV Duisburg und Enrico Dietrich (TuS 08 Lintfort) mit einer Zeit von 1:15,40 Stunden auf Platz drei und landete so erneut auf dem Podest.

Rösler nur knapp geschlagen

Vereinskollegin Vanessa Rösler - auch sie kann nicht mehr vom Triathlonsport lassen - setzte die einmal angefangene Erfolgsserie für den PV fort: In 1:24,30 Stunden wurde Rösler Zweite bei den Frauen. Beide Wittener gewannen zudem gegen die jüngere Konkurrenz ihre Altersklassen M35 und W35. Den Sieg schnappte sich einmal mehr Helga Groß. Mit 74 Jahren lief sie gemeinsam mit Laufmentorin Christiane Seubert (24. W55) mit einer Zeit von 2:10,17 Stunden ins Ziel und stand am Ende wie gewohnt ganz oben auf dem Siegertreppchen in der W70.

Die Gruppe der PV-Breitensportler führte Dirk Schäfer mit schnellen 1:32,33 Stunden als 17. der M45 an. Ihm folgten Kerstin Mode und Matthias Dix mit einer Zeit von 1:53,20 Stunden als 23. der W45 und 44. der M55. Unter zwei Stunden blieb auch Thomas Mankiewicz in 1:57,35 Stunden. Unter die Top 20 kam Wilm Lutter als 14. der M65 mit einer Zeit von 2:04,15 Stunden, die er zusammen mit Astrid Schoppmeier (33. W35) lief. Ulrich Knepper rundete das gute Abschneiden der Halbmarathonis des PV-Triathlon mit einer Zeit von 2:16,39 Stunden ab.

Schönherr-Hölscher überrascht

Überragend ebenfalls das Ergebnis über die Königdistanz von 42,195 Kilometern. Birgit Schönherr-Hölscher hatte sich erst kurzfristig für einen Start entschieden und ihre voraussichtliche Zielzeit im Bereich von 3:10 bis 3:15 Stunden eingeschätzt. Die Ausnahmeläuferin des PV übertraf ihre eigenen Erwartungen jedoch deutlich. Mit einer Zeit von 3:05,18 Stunden gewann Schönherr-Hölscher die Frauen-Konkurrenz und sicherte sich den Platz ganz oben auf dem Treppchen. Zweite wurde die ehemalige Wittenerin Antje Möller in 3:14 Stunden. Heike Risse, vor drei Wochen noch in 1:47 Stunden Dritte der W50 beim vivawest-Halbmarathon, wiederholte ihren Erfolg in Duisburg über die Marathondistanz. In 3:44,30 Stunden lief die schnelle PVlerin erneut als Dritte ihrer Altersklasse über die Ziellinie. Thomas Wörmann komplettierte das PV-Marathon-Trio mit dem 15. Platz in der M55 und einer Zeit von 3:34,20 Stunden. „Ich halte mal fest, Duisburg war heute fest in den Händen des PV“, freute sich Tillmann Goltsch in der Hafenstadt. So konnte der große Wittener Tross zufrieden die kurze Rückreise Richtung Heimat antreten.