Gelsenkirchen

Schneider spielt sich locker zum Sieg

Im Halbfinale war Endstation für Sebastian Böhm von der TG Witten.
Im Halbfinale war Endstation für Sebastian Böhm von der TG Witten.
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Was wir bereits wissen
Bei der 82. Westfälischen Tennismeisterschaft in Gelsenkirchen-Buer sicherte sich Gabi Schneider den Damen-55-Titel.

Gelsenkirchen.  . Bei der 82. Westfälischen Tennismeisterschaft in Gelsenkirchen-Buer sicherte sich Gabi Schneider den Damen-55-Titel, während TG Wittens Sebastian Böhm (Herren 30) erst im Halbfinale die Segel streichen musste.

Als Westfalenliga-Spielerin des TC Rot-Weiß Stiepel war Schneider mit ihrer Leistungsklasse sechs top-gesetzt. Eine wirkliche Herausforderung stellte letztlich nur Sabine Block aus Marl dar, die die Hohensteinerin im Halbfinale aber mit 7:5 und 6:4 besiegte. Im Endspiel ließ Schneider dann nichts mehr anbrennen, schlug die an zwei gesetzte Uta Kaiser (TC Unna) deutlich in zwei Sätzen - 6:1, 6:2.

Ein Titel blieb Sebastian Böhm bei seiner ersten Turnierteilnahme zwar verwehrt. Aber der Herren-30-Spieler zeigte sich mit seinem Abschneiden insgesamt sehr zufrieden. Nach einem Freilos in Runde eins holte Böhm einen Drei-Satz-Sieg über Bastian Beck (Dorstener TC), der im Winter noch den Westfalenmeister bezwingen konnte. Im Viertelfinale stand dem Wittener mit Dominik Göbel (Dortmunder TK) erneut ein LK2-Spieler gegenüber, diesmal zog Böhm in drei Sätzen mit 6:3, 3:6, 6:1 in die nächste Runde ein.

Dort erwartete ihn dann WTV-Verbandstrainer Janosch Blaha aus Dorsten, der im dritten Aufeinandertreffen wieder einmal eine Nummer zu groß war – 2:6, 2:6. Blaha gewann später auch das Endspiel gegen Marc Senkbeil (Parkhaus Wanne-Eickel) in zwei Sätzen. „Das Turnier hat großen Spaß gemacht und wird mir vielleicht auch dabei helfen, meine Leistungsklasse zu verbessern“, resümierte Böhm.