Saisonausklang am Niederrhein
27.08.2010 | 16:38 Uhr 2010-08-27T16:38:00+0200Witten.In Krefeld werden die Mannschaften der Zweiten Triathlon-Bundesliga Nord am kommenden Sonntag den letzten Wettkampf der Saison 2010 bestreiten. Mit dem Titelkampf hat das AsicsTeam TG Witten II dabei zwar nichts mehr zu tun, aber eine Verbesserung des aktuellen sechsten Tabellenplatzes wünscht sich Teamleiter Frank Rohmann schon.
Das von ihm nominierte Quintett muss dazu am Elfrather See einen Teamsprint (500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, fünf Kilometer Laufen) austragen, bei dem die ersten vier Athleten in die Wertung kommen. Da neben der australischen Stammkraft Kane Simpson erstmals ausschließlich die neu verpflichteten Nachwuchskräfte antreten, hält Rohmann das Format für „nahezu ideal“. „Einige der Jungs sind das erste Mal im Männerbereich am Start. Deshalb ist der Teamsprint bestens geeignet, um sie an das Männerniveau zu gewöhnen.“
David Breuer, der bereits in Schwerin mit von der Partie war, Micha Zimmer, Michael Wocker (alle trainieren am Olympiastützpunkt in Saarbrücken) und Steven Jentsch, der aus Potsdam anreist, sollen orientiert am erfahrenen Simpson dafür sorgen, dass es für das AsicsTeam TG Witten II noch ein paar Tabellenplätze nach oben geht.
„Wegen der Unerfahrenheit des Teams ist es schwer, ein Ziel auszugeben. Ich hoffe aber, dass der momentane Gesamtplatz noch verbessert werden kann, da die Mannschaften von Platz vier bis acht sehr eng zusammen liegen“, hat Rohmann volles Vertrauen in das neu formierte Wittener Team.
Er selbst wird die kurze Reise nach Krefeld allerdings nicht antreten, da er in den Ötztaler Alpen an einem Radrennen teilnimmt. Für die jungen AsicsTeam-Starter hat der Verein dafür aber namhaften „Ersatz“ organisiert, denn die Zweitvertretung des AsicsTeam TG Witten wird von Abteilungsleiter Thomas Fehrs betreut. „Ich freue mich schon sehr darauf zu sehen, wie unsere Talente sich schlagen werden und hoffe, Ihnen wichtige Hilfestellungen geben zu können. Denn beim ersten Start im Seniorenbereich ist ein gewisses Maß an Nervosität absolut normal.“
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