Ruhrtal und HSG lassen Federn

Nach einer ganz schwachen Leistung musste sich die Zweitvertretung des TuS Bommern mit Finn Schreiber (am Ball) bei der DJK Saxonia Dortmund verdient mit 15:21 geschlagen geben.
Nach einer ganz schwachen Leistung musste sich die Zweitvertretung des TuS Bommern mit Finn Schreiber (am Ball) bei der DJK Saxonia Dortmund verdient mit 15:21 geschlagen geben.
Was wir bereits wissen
Pade-Sieben holt nur einen Punkt in Oespel. Annen-Rüdinghausen blamiert sich gegen Schlusslicht Materloh. Wittener TV schließt nach Sieg zur Spitzengruppe auf.

Witten..  Während die DJK TuS Ruhrtal und die HSG Annen-Rüdinghausen patzten, ist der Wittener TV dank des deutlichen 37:23-Sieges gegen den TuS Scharnhorst wieder voll mit von der Partie. In der Parallelgruppe sicherte sich der HSV Herbede II einen wichtigen Sieg.


DJK Oespel-Kley II - DJK TuS Ruhrtal Witten 23:23. Nicht über ein Remis kam die Mannschaft von Trainer Stephan Pade bei der Reserve der Dortmunder hinaus. In einer stets engen Partie lagen die Gäste zur Halbzeit knapp mit 13:12 in Front. Im zweiten Durchgang hakte jedoch die Offensive - trotz einiger Überzahlsituationen. So reichte es nur zu einem Punkt. Ruhrtal steht jedoch immer noch auf Rang drei.

DJK: Torschützen lagen nicht vor.

HSG Annen-Rüdinghausen - TV Germania Materloh 25:27. Eigentlich hatte man nach dem Spiel in der Vorwoche im Lager der HSG gedacht, dass es schlechter nicht mehr geht. Doch die Wittener agierten noch schwächer und zeigten ihr schlechtestes Saisonspiel. Folgerichtig musste man ausgerechnet gegen das Schlusslicht die ersten Punkte in eigener Halle abgeben.

HSG: Koch, Mehrens; Weigelt (6), Beisner, Wolniak (11), Ölscher, Bauer, Kostroch, Bödecker (3), Mohr (4), Muschkiet, Weber (1).

Wittener TV - TuS Scharnhorst 37:23. Rundum zufrieden war WTV-Coach Dirk Göckler nach dem 37:23 (18:13)-Sieg seiner Schützlinge gegen das Kellerkind Scharnhorst. Von Beginn an diktierten die Gastgeber das Tempo - früh setzte man sich auf 10:4 ab. Nach der Pause baute man den Vorsprung sogar auf 29:14 aus und konnte so einen Kantersieg feiern. „Alle Mannschaften haben für uns gespielt“, freute sich Göckler. Der WTV hat nur zwei Zähler Rückstand auf den neuen Ligaprimus OSC Dortmund II.

WTV: Peisl, O. Weber; Winter (4), Wenzel (2), Gallinowski (6), Weber (3), Brecht (11), Oberbossel, Mohri (6), Kutsch (1), Schäfer (4/3), Hillbrich.

DJK Saxonia Dortmund - TuS Bommern II 21:15. Einen Tag zum Vergessen erwischten die Bommeraner bei ihrem Gastspiel in Dortmund. Lediglich fünf Tore gelangen den Gästen aus dem aufgebauten Angriff. „Das war ein Totalausfall in der Offensive“, so Coach Uli Müller. Dazu ließ man noch vier Siebenmeter liegen - eindeutig zu viel.

TuS: Kuhr; Klein (1), Speck (3), Dickmann (2), Thiemann, Cappenberg (2), Tarlinski (1), Bartels, Menne, Jungermann (1), Schreiber (2), Kaufmann (1), Schäfer (2).

HSV Herbede II - VfL Hüls 36:21. „Eine richtig starke Leistung“, bescheinigte HSV-Trainer Marko Weiß seiner Mannschaft nach dem deutlichen 36:21 (17:11)-Erfolg über den VfL Hüls. Von Beginn an zeigten sich die Herbeder hochmotiviert und dominierten die Partie. „Das war vorne wie hinten sehr ordentlich“, so Weiß. Schon zur Pause lag sein Team mit sechs Toren in Front, baute diese Führung in Durchgang zwei bis auf satte 15 Tore aus. Ein Sonderlob gab’s für Daniel Busch (acht Tore) und Lukas Gajowski, der mehr als die Hälfte aller Würfe vereiteln konnte.

HSV: Wickel, Gajowski; Boldt (2), Bruchsteiner (4), Busch (8), Hake (3), Noth (6), Rosiak (n.e.), Schauer (3), Vohmann (5), Windfuhr (5), Walter (n.e.).