Ruhrtal hat im Derby die Nase vorne - 25:24

Die DJK TuS Ruhrtal mit Christian Radtke (am Ball) siegte im Derby gegen die Reserve des TuS Bommern hauchdünn mit 25:24.
Die DJK TuS Ruhrtal mit Christian Radtke (am Ball) siegte im Derby gegen die Reserve des TuS Bommern hauchdünn mit 25:24.
Foto: FUNKE Foto Service
Was wir bereits wissen
Knapper Heimsieg für die DJK über die Zweitvertretung des TuS Bommern II. Auch Annen-Rüdinghausen, der Wittener TV und der HSV Herbede II dürfen Erfolge feiern.

Witten..  Immer enger rückt die Tabellenspitze in der Dortmunder Kreisliga zusammen. Die DJK TuS Ruhrtal hat auf Rang drei nur einen Zähler Rückstand auf Spitzenreiter TV Mengede (verlor beim OSC Dortmund II überraschend mit 36:38). Die HSG Annen-Rüdinghausen liegt auf Rang vier auch noch aussichtsreich im Rennen.


DJK TuS Ruhrtal - TuS Bommern II 25:24. Im Ortsderby hatten die Gastgeber in einer spannenden Partie knapp das bessere Ende für sich. Nach einem guten Start der Hausherren (4:1) kamen die Gäste um Trainer Ulrich Müller immer stärker auf. Folgerichtig lag man zur Halbzeit mit 14:12 in Front. Doch im zweiten Spielabschnitt übernahm die DJK erneut das Ruder. Gestützt auf einen bärenstarken Keeper Jakob Böker setzte man sich auf 17:14 ab. Diesen Vorsprung konnte man in der hektischen und spannenden Endphase erfolgreich verteidigen. „Insgesamt war es eine gute Mannschaftsleistung“, freute sich DJK-Coach Stephan Pade.

DJK: Böker; Seemann (3), Denner (5), Teeke (2), Glass (2), Böhmer (4), Dickamp (1), Ader (2), Gies (2), Baumgart, Ricksgers (2), Radtke (2/2), Razeng.

TuS: Kuhr, Braun; Schreiber (1), Thiemann (2), Dickmann (4), Speck (4), Schäfer (4), Tarlinski (3), Klein (2), Menne, Jungermann (1), Hacke, Cappenberg (3), Bartels, Ostermann.


HSG Annen-Rüdinghausen - DJK Saxonia Dortmund 21:14. Mit einem starken Auftritt in den letzten zehn Minuten setzte sich die „Junge HSG“ gegen die Gäste aus Dortmund durch. Nach einigen Problemen zu Beginn stand man vor allem in der Abwehr gut und führte zur Halbzeit mit 9:6. Dann gab man das Spiel aber unnötig aus der Hand und lag plötzlich mit 13:14 im Hintertreffen. Acht Treffer in Serie sorgten aber doch noch für zwei Punkte.

HSG: Koch, Jungkeim; Weigelt (7/5), Mohr (3), Wolniak (4), Lohrmann (2), Bödecker (2), Beisner, Bauer (2), Schröter, Kostroch (1), Ölscher, Muschkiet.

Wittener TV - ATV Dorstfeld II 23:20. Nach zwei Derbypleiten in Folge konnte sich der WTV gegen den ATV zwei ganz wichtige Punkte sichern. „Das haben wir gebraucht“, zeigte sich Coach Dirk Göckler erleichtert. Die Hausherren lagen stets in Führung und legten zur Pausensirene ein 12:9 vor. In den zweiten 30 Minuten setzte man sich auf fünf Treffer ab - der Sieg geriet so nicht mehr in Gefahr.

WTV: O. Weber, Jungermann; Schäfer (7/2), Brecht (3), Oberbossel (2), Hillbrich, Kutsch (2), A. Weber, Lieberwirth (3), Winter (3), Wenzel (2), Bradtke (1).

Waltroper HV - HSV Herbede II 27:35. „Ganz wichtige zwei Punkte“, so die Bilanz von HSV-Trainer Marko Weiß nach dem 35:27 (13:14)-Erfolg seines Teams beim Waltroper HV. Gerade mit der Leistung in Durchgang zwei konnte der Coach zufrieden sein. „Unsere Anfangsphase war schwach, gerade die Deckungsleistung“, so Weiß. Doch in Hälfte zwei zeigten die Herbeder ein anderes Gesicht, waren nun die klar überlegene Mannschaft. Den HSV-Rückraum bekamen die Waltroper nicht mehr in den Griff.

HSV: Wickel, Gajowski; Bentler (3), Boldt, Bruchsteiner (3), Busch (1), Hake, Noth (n.e.), Pemöller (7), Rosiak, Schauer (4), Vohmann (1), Vuk (10/3), Walter (1), Windfuhr (5).