Ruhl fordert Revanche fürs Hinspiel

Maximilian Schmidt (re.) und der TuS Ruhrtal sind im Derby gegen den Türkische SV auf Revanche aus.
Maximilian Schmidt (re.) und der TuS Ruhrtal sind im Derby gegen den Türkische SV auf Revanche aus.
Foto: Haenisch / Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Stachel beim TuS Ruhrtal sitzt nach 0:3-Pleite gegen Türkischen SV Anfang Oktober immer noch tief.

Witten..  Bei den Kreisligisten der Ruhrstadt läuft’s ein wenig besser als bei der höherklassigen Lokalkonkurrenz, wenngleich die Reserve des TuS Heven und vor allem der Türkische SV zwei echte Sorgenkinder sind. Im Derby gegen den TuS Ruhrtal bietet sich dem TSV die nächste Möglichkeit zum Befreiungsschlag im Abstiegskampf.


DJK TuS Ruhrtal - Türkischer SV (So., 15 Uhr, Husemannplatz). Die Luft für den Türkischen SV wird immer dünner. Auch am vergangenen Wochenende bei RW Stiepel ging man leer aus, so dass man von Spiel zu Spiel mehr unter Druck steht, möchte man den Klassenerhalt noch schaffen.

Das der Knoten im Derby beim TuS Ruhrtal endlich platzt darf bezweifelt werden, angesichts der Tatsache, dass die Hausherren mit dem zweitbesten Angriff der Liga (70 Tore) auf das defensivschwächste Team (82 Gegentreffer) warten. Zumal Ruhrtals Trainer Michael Ruhl mit Andreas Hanke, Felix Heckmann, Pajtim Sahitaj und Marcel Philipp fast sämtliche Offensivoptionen zur Verfügung stehen. „Da werden wir uns etwas einfallen lassen, vielleicht spielen ja auch alle vier“, darf man Ruhls Worte getrost als Kampfansage auffassen.

Die Ruhrtaler haben sich etwas vorgenommen. Der Stachel der 0:3-Hinspielniederlage sitzt am Husemannplatz tief. „Wir haben definitiv etwas gutzumachen“ sagt Ruhl, fügt aber gleichzeitig an, das man den Türkischen SV nicht noch einmal unterschätzen werde. „An einem guten Tag ist der TSV zu viel mehr in der Lage, als es die Tabelle momentan aussagt“, erklärt er. Das mit dem TSV immer zu rechnen ist, zeigte man im ersten Durchgang gegen den SV Herbede II. Spannend könnte das Derby dann also doch allemal werden.

RW Stiepel - SV Herbede II (So., 15 Uhr, Kemnader Str.). Ein „knappes Spiel“ erwartet Mirko Rast beim Auftritt seines SV Herbede II in Stiepel. „Rot-Weiß hat in der Offensive sicherlich Qualität“, warnt der Herbeder Coach davor, den Tabellenachten zu unterschätzen. Gleichzeitig hofft Rast allerdings, nach der „unglücklichen Niederlage“ in Kaltehardt auf eine Fortführung des zuletzt doch positiven Trends (drei Siege, aus vier Spielen). „Stiepel hat in der Abwehr Schwächen, dort werden wir ansetzen“, sagt Rast.

AC Hattingen - TuS Heven II (So., 13 Uhr, Waldstr.). Mit Sorgenfalten auf der Stirn blickt Hevens Trainer David Ebner der Auswärtspartie beim AC Hattingen entgegen. Ebner gehen vor dem Spiel auf dem schwierig zu bespielenden Hartplatz an der Waldstraße die Spieler aus. „Ich werde nur mit Mühe elf Spieler auf den Platz bekommen“, sagt der Trainer. Da die A-Junioren ebenfalls Sonntag spielen, wird’s von dieser Seite keine Unterstützung geben. „Vielleicht kommt jemand aus der Ersten“, hofft Ebner.