Ruhl-Elf schießt TSV ab

War immer einen Schritt schneller unterwegs, als seine Gegenspieler und erzielte zwei Treffer: Ruhrtals Felix Heckmann (li.) im Duell mit TSV-Kapitän Ahmet Kücük (re.)
War immer einen Schritt schneller unterwegs, als seine Gegenspieler und erzielte zwei Treffer: Ruhrtals Felix Heckmann (li.) im Duell mit TSV-Kapitän Ahmet Kücük (re.)
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Mit einem deftigen 9:2 setzte sich die DJK TuS Ruhrtal gegen den Türkischen SV durch. Bester Torschütze war Hakan Maras, der drei Treffer beisteuerte.

Witten.. DJK TuS Ruhrtal -
Türkischer SV 9:2 (5:2)

Torfolge: 0:1 A. Kartal (9. FE), 1:1, 2:1 Maras (26., 28.), 3:1 Friedrich (31. FE), 4:1 F. Heckmann (34.), 4:2 Kücük (36.), 5:2 Maras (40.), 6:2 Sinanovic (61.), 7:2 Gögge (67.), 8:2 Philipp (74.), 9:2 F. Heckmann (86.).

Im Stadtderby bezwang der DJK TuS Ruhrtal den Türkischen SV deutlich mit 9:2 (5:2). Für die Ruhrtaler erzielten Hakan Maras (3), Felix Heckmann (2), Andreas Friedrich, Jean-Pierre Gögge, Almir Sinanovic und Marcel Philipp die Tore, während für den TSV Atilla Kartal und Ahmet Kücük trafen.

Dabei sah es anfangs nicht nach einem klaren Sieg für die Ruhrtaler aus. Bereits nach neun Minuten ging der TSV durch Kartal in Führung. Doch das war der Startschuss für geballte Ruhrtaler Offensive. Maras (26., 28.), Friedrich (31.) und Heckmann (40.) stellten das Kräfteverhältnis wieder her. „Das war heute kein normaler Wettkampf. Das hatte teilweise was von einem Trainingsspiel“, so TuS-Trainer Michael Ruhl. Dass der TSV durch Kücük noch einmal heran kam, änderte nichts an der Tatsache, dass das Defensivverhalten des Türkischen SV das Problem ist. „Das ist typisch, wenn man unten steht. Wir haben das Potenzial, rufen es aber viel zu selten ab“, so der neue TSV-Coach Celil Kirdar.

In der Tat hätte das Spiel anders verlaufen können, wenn man die Torchancen genutzt hätte. „Nach dem 2:5 haben wir noch die Chance, uns wieder ‘ranzukämpfen, vergeben aber vor dem Tor kläglich“, so Trainer Kirdar. Nach dem 5:2 durch Maras (40.) war die Moral des TSV endgültig gebrochen und die DJK zeigte, welch eine Offensivqualität vorhanden ist. Sinanovic (61.), Gögge (67.), Philipp (74.) und Heckmann (86.) machten den Sack am Ende mühelos zu.

„Der TSV besitzt gute Einzelkönner, die wir aber über die ganze Spielzeit beschäftigt bekommen haben. Im nächsten Spiel gegen Herbede II müssen wir die Konzentration nun wieder hochfahren und werden vielleicht mit einer Überraschungs-Aufstellung auflaufen“, erklärte Ruhl.

Für Spielertrainer Kirdar war es derweil ein ziemlich missglücktes Debüt an der Seitenlinie: „Dass ich in der kurzen Zeit keine Wunder vollbringen kann, ist allen bewusst. Wir müssen einfach versuchen, uns über die Trainingsbeteiligung kontinuierlich zu verbessern. Es ist eine Seuchensaison, und es zieht sich so bereits seit Wochen durch. Wir müssen einfach das Beste daraus machen. Jetzt heißt es: Gas geben und die Jungs wieder aufbauen. Wir müssen endlich anfangen zu punkten, sonst haben wir den Klassenerhalt in dieser Saison einfach nicht verdient.“