RuBa-Korbjägerinnen halten Anschluss nach oben

TV Hörde II -
SG Ruhrbaskets 40:48

RuBa: Knappmann (2), Hasenclever (3), Kortner, Weitkus (12), Schwaab, Dissmann (3), Raupach, H. Bock (8), Gerling, Mark (9), Kampschulte (11).

Dortmund. Wichtiger Sieg für die Damen der SG Ruhrbaskets: Am Donnerstagabend setzte sich das Team von Coach Kristian Janßen dank einer starken ersten Halbzeit mit 48:40 (31:17) gegen den TV Hörde II durch und zog in der Tabelle mit dem Spitzenduo gleich. Zumindest vorübergehend, denn die Ruhrpott Baskets Herne und die BG Hagen II sind erst am Wochenende im Einsatz, während die Ruhrstädterinnen die Beine hochlegen können.

Das hat sich die Janßen-Fünf nach diesem Sieg auch verdient, wenngleich man in der Offensive nach der Pause deutlich nachließ. Von Beginn an waren die Wittenerinnen aber die spielbestimmende Mannschaft und zogen schnell und überraschend deutlich mit 16:0 (5.) davon. „Da sah alles nach einer ganz deutlichen Angelegenheit aus“, meinte SG-Coach Kristian Janßen, der auch beim Pausenstand von 31:17 wohl nicht daran glaubte, dass die Partie noch einmal spannend werden würde.

Doch nach dem Seitenwechsel wendete sich das Blatt ein wenig. Plötzlich agierten die Dortmunderinnen wesentlich agressiver als noch im ersten Spielabschnitt. „Damit hatten wir ein bisschen Schwierigkeiten“, eklärte Janßen, der mitansah, wie die Seinen in der Offensive zunehmend glücklos agierten. In der gesamten zweiten Halbzeit erzielte man weniger Punkte als im ersten Viertel.

Dank einer konzentrierten Defensivleistung reichte das Polster letztlich aber dennoch für einen Sieg und einen nicht wirklich unzufriedenen Coach. „Halbzeit eins war hervorragend, nach der Pause hätte ich mir ein wenig mehr Aggressivität gewünscht“, sagte Janßen, der sich vor allem über den ersten Einsatz von Jessica Knappmann seit Anfang Dezember freute.