RTC startet Angriff auf Platz drei

Am Samstag in Bocholt wollen Sarah Korzak und der Ruhrtanzclub besser abschneiden als beim ersten Regionalliga-Turnier in der Bochumer Rundsporthalle.
Am Samstag in Bocholt wollen Sarah Korzak und der Ruhrtanzclub besser abschneiden als beim ersten Regionalliga-Turnier in der Bochumer Rundsporthalle.
Foto: Dietmar Wäsche / FUNKE Foto Serv

Witten..  Der Auftakt war ordentlich, ohne Frage. Doch die A-Formation des Ruhrtanzclubs Witten will mehr. Mehr als den vierten Platz, den sie beim ersten Saison-Turnier der Regionalliga Latein in der Bochumer Rundsporthalle erreicht hatte. Am heutigen Samstag (14 Uhr, Euregio-Sporthalle) bietet sich den acht Wittener Paaren in Bocholt bereits die Chance, Boden gut zu machen.

Früh aufstehen heißt es für die Ruhrtanzclub-Aktiven: „Wir treffen uns schon um 8 Uhr, dann macht sich die Mannschaft fertig fürs Turnier“, so RTC-Vorsitzender und Trainer Peter Hartmann. Das passende Outfit inklusive Frisuren-Modellage und einheitlichem Make-up gehört nun mal zwingend dazu im Tanzsport. Mit Pkw’s geht’s dann ins Münsterländische - um 11.30 Uhr ist die Stellprobe für die Wittener Lateiner. Dort soll möglichst schon alles passen, schließlich benötigt das RTC-Ensemble eine gewisse Sicherheit, um im Turnier auf dem Parkett einen guten Eindruck zu hinterlassen.

„Wir werden sehen, was mit unserem eingeschränkten Trainings-Programm diesmal drin ist. Ich denke aber, dass sich unsere Mannschaft weiter steigern kann - das hat sich ja in Bochum auch schon von der Vor- zur Endrunde gezeigt“, betont Hartmann. Drei Wochen liegen hinter dem RTC, in denen man nur zweimal in voller Besetzung trainieren konnte. „Immer wieder fiel mal jemand wegen einer Grippe oder wegen seines Jobs aus“, so der Clubchef. Immerhin: Wenn es am Samstag ans Eingemachte geht in Bocholt, dann werden die gleichen acht Paare auf der Fläche stehen wie zuletzt in Bochum. Soll heißen, dass Trainerin Marion Kegenhoff nach ihrem Bänderriss noch nicht wieder hundertprozentig fit ist, um mittanzen zu können.

„Wir haben die Dinge analysiert, die in Bochum vor allem in der Vorrunde nicht so gut funktioniert haben“, erklärt Hartmann. In Sachen Synchronität und Bildentwicklung hat der RTC gewiss noch Steigerungs-Potenzial. „Man hat beim ersten Turnier auch gesehen, dass einige doch noch recht nervös und unsicher waren.“ Das sollte sich mittlerweile gelegt haben, so dass die Wittener zumindest den Angriff auf Platz drei wagen können. „Das sollte zumindest unser Anspruch sein“, sagt Hartmann. Turniersieger zum Auftakt war das RC Bochum, aber auch mit Gastgeber Bocholt ist nun gewiss zu rechnen.